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So kennt man die Kommissare: Das TV-Ermittlerduo Bootz (links) und Lannert beim Tatort-Film „Stau“ in einer Montage des SWR. Die Handlung spielt auf der Neuen Weinsteige in Stuttgart. Fotomontage: SWR
So kennt man die Kommissare: Das TV-Ermittlerduo Bootz (links) und Lannert beim Tatort-Film „Stau“ in einer Montage des SWR. Die Handlung spielt auf der Neuen Weinsteige in Stuttgart. Fotomontage: SWR
So lernten PZ-Leser die Darsteller kennen: Felix Klare mit Sonja Bammert aus Huchenfeld, Susanne Link aus Ispringen und mit Co-Star Richy Müller (von links). Foto: Steinert
So lernten PZ-Leser die Darsteller kennen: Felix Klare mit Sonja Bammert aus Huchenfeld, Susanne Link aus Ispringen und mit Co-Star Richy Müller (von links). Foto: Steinert
02.06.2017

Ein ganz besonderer Stuttgarter Tatort mit Richy Müller und Felix Klare

Ein Treffen mit zwei ihrer persönlichen Fernsehhelden, Einblicke hinter die Kulissen des SWR-Tatorts und dann noch eine Filmpremiere vor der eindrucksvollen Kulisse des Stuttgarter Schlosses: Sonja Bammert aus Huchenfeld und Susanne Link aus Ispringen waren begeistert. Gemeinsam mit den TV-Stars Richy Müller, im Film Kommissar Thorsten Lannert, und Felix Klare (Lannerts Kollege Sebastian Bootz) haben die Gewinnerinnen der PZ-Verlosungsaktion und rund 5000 weitere Krimifans die neue Stuttgarter Tatort-Folge unter freiem Himmel verfolgt.

Sonja Bammert hat bei Verlosungen ohnehin ein glückliches Händchen. Nicht nur bei der PZ, auch beim KSC hat sie nicht nur einmal Karten gewonnen. Dieses Mal war es für sie und ihre Freundin Susanne Link aber besonders aufregend. Beide sind große Fans ganz besonders von Schauspieler Richy Müller, der einfach „als Mensch ganz toll“ sei.

90 Minuten lang brachte das Ermittlerduo Lannert und Bootz Spannung auf den Stuttgarter Schlossplatz. Die Gewinner der Verlosungsaktion trafen vor der Ausstrahlung auf dem Großbildschirm die beiden Hauptdarsteller bei einem exklusiven Begrüßungstermin und sie durften zudem bei der Backstage-Führung hinter die Kulissen der „Tatort“-Premiere blicken. In der neuen Folge dreht sich alles um den still stehenden Stadtverkehr.

Die Handlung: Feierabendzeit in Stuttgart. Die Stadt steht im Stau. Alle wollen nach Hause, keiner kommt voran. In einer Wohngegend liegt ein junges Mädchen tot am Rande der Fahrbahn. Schädelbasisbruch, das könnte ein Unfall mit Fahrerflucht sein, aber auch eine absichtliche Tötung. Der einzige Zeuge ist erst drei Jahre alt und entsprechend unzuverlässig, wie Kommissar Bootz bei der mühsamen Befragung feststellt. Der einzige Fluchtweg vom Tatort führt geradewegs in den Stau. Also macht Thorsten Lannert sich auf zu der Wagenschlange, bei der gerade gar nichts vorwärtsgeht, sichert Spuren, sammelt Aussagen und begegnet dabei der ganzen Bandbreite von zunehmend gereizten Heimkehrern. Einer von ihnen muss der Täter sein und die Kommissare wollen ihn unbedingt erwischen, bevor der Stau sich auflöst.

Da Dreharbeiten auf einer der Hauptverkehrsadern der Stadt nicht in Frage kamen, wurde der Stau für den Tatort in einer Messehalle gedreht. Dort bauten die Werkstätten des SWR eine vierspurige Straße als Nachbau eines Abschnitts der originalen Stuttgarter Weinsteige auf: Sperrholz, Pappe und Gummi statt Asphalt und Stein. Die Silhouette der Stadt wird in der Postproduktion des Films in Bluescreen-Technik eingefügt. Der Tatort „Stau“ soll dieses Jahr im Herbst ausgestrahlt werden.

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