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Strom tanken kann man an der E-Ladesäule auf dem Parkplatz an der B294 an der nördlichen Ortsausfahrt von Bauschlott gegenüber dem Feuerwehrhaus. Hier die Inbetriebnahme mit Bauamtsleiter Ralf Kilgus, den Gemeinderäten Martin Schickle, Walter Bischoff, Elvira Knothe, Reiner Roth, Bürgermeister Michael Schmidt und EnBW-Kommunalberater Rolf Schönhaar (von links).  Foto: Manfred Schott 

Elektroladesäule in Neulingen: Boxenstopp an der B294

Neulingen. Die Gemeinde Neulingen eröffnet einen neuen Parkplatz mit einer Elektroladesäule. Wohnmobile sollen dort auch Wasservorräte aufstocken können.

Die Gemeinde Neulingen hat im Zuge des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum an der Pforzheimer Straße beim Ortsausgang der Bundesstraße B294 in Richtung Bretten ein Haus abgerissen und den vorhandenen Parkplatz neu gestaltet sowie deutlich erweitert. Mit Zufahrt von der B 294 sind auf der wasserdurchlässigen Pflasterfläche 24 Parkplätze angelegt worden. Auf der östlichen Erweiterungsfläche wurden auf einer Schotterfläche nochmals neun Stellflächen bereitgestellt.

In diesem Bereich ist eine Versorgungssäule für Wohnmobile installiert. Auf zwei Stellplätzen haben die Fahrer bei einem Kurzaufenthalt die Möglichkeit, die Wasservorräte an Bord des Wohnmobils zu ergänzen und die Akkus aufzuladen. Auch ein Abwasseranschluss steht zur Verfügung.

Aufladen können auf dem Parkplatz auch Elektroautos. Die Gemeinde hat zusammen mit der EnBW eine Stromtankstelle in Betrieb genommen. Bürgermeister Michael Schmidt, einige Ratsmitglieder, Bauamtsleiter Ralf Kilgus und EnBW-Kommunalberater Rolf Schönhaar trafen sich vor Ort zu einem symbolischen „Anzapfen“.

Schritt in die Zukunft

Bürgermeister Schmidt sieht die Inbetriebnahme der Ladesäule als einen wichtigen Schritt auf dem Weg ins „e-mobile Zeitalter“. Die Lademöglichkeiten würden künftig zum Teil der örtlichen Infrastruktur gehören. Man habe im Gemeinderat auch schon über weitere Standorte etwa in den Teilorten Göbrichen und Nußbaum nachgedacht. Laut Schönhaar können an der B294 nun schon mal zwei E-Fahrzeuge mit bis zu maximal 22 Kilowatt Ladeleistung gleichzeitig auftanken. Auch ein Anschluss für Elektro-Fahrräder ist vorhanden.

„Ein komplett leerer Smart kann binnen einer Stunde aufgeladen werden“, erklärt Schönhaar als Beispiel. Bezahlt werden kann mit gängigen Ladekarten. Auch übers Smartphone kann man zahlen.

Aufgepasst: Parkplatzsuchende sollten die beiden Lade-Parkplätze für potenzielle Nutzer frei halten. Das Falschparken dort wird vom Gemeindevollzugsdienst überwacht und stellt eine kostenpflichtige Ordnungswidrigkeit dar.