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© Symobolbild: dpa
13.03.2015

Endstation Kreisverkehr: Mit Tempo 100 durch Schömberg geflüchtet

Schömberg. Gas geben konnte er offenbar noch richtig gut, doch ein Kreisverkehr stellte ihn vor ein scheinbar unlösbares Problem: Die Flucht eines 25-jährigen Autofahrers vor der Polizei endete am Freitagmorgen kurz nach Mitternacht im Kreisel in Schömberg. Zuvor war er mit 100 Stundenkilometern durch den Ort gerast und mit Tempo 170 über die L343 gebrettert.

Der junge Mann war unter Alkoholeinwirkung von einer Gaststätte losgefahren und kam mit eingeschaltetem Fernlicht einem Streifenwagen bei den Sportplätzen Schwarzenberg entgegen. Da der 25-Jährige auch teilweise auf der Gegenfahrbahn fuhr musste der Streifenwagen ausweichen. Während der Verfolgung des Fahrzeuges reagierte der Fahrer nicht auf Anhaltezeichen, sondern beschleunigte sein Auto.

Zunächst ging es über Biebelsberg und Waldwege mit bis zu 80 km/h zum Mahdsbrunnen. Dort bog der Fahrer auf die K4316 und später auf die L343 in Richtung Schömberg ab. Hier beschleunigte er sein Auto auf bis zu 170 Sachen, wobei er auch streckenweise komplett auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Kurz vor Schömberg kam er von der Fahrbahn ab und überfuhr Leitpfosten. Mit rund 100 Stundenkilometern setzte er dann seine Fahrt durch Schömberg fort.

Im Kreisverkehr kam er von der Fahrbahn ab und blieb mit dem beschädigten Auto am Straßenrand liegen. Er wurde widerstandslos festgenommen. Nach einer Blutentnahme wurde sein Führerschein einbehalten.

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