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Auch für Nick Trost und seinen Kiosk sind die Corona-Zeiten alles andere als ein Zuckerschlecken. Dennoch blickt er optimistisch in die Zukunft.  Foto: Cichecki 

Er hält die Stellung: Dieser Kiosk ist einer der letzten Anlaufpunkte in Mühlacker

Mühlacker. Seit alle Läden schließen mussten, bleibt auch bei ihm die Kundschaft aus. Den Glauben an sich und sein Geschäft verliert Nick Trost aber nicht.

So schnell lässt er sich seine gute Laune nicht nehmen. Auch nicht von Corona. Nikolaus Trost – in Mühlacker vor allem unter dem Spitznamen Nick bekannt – begrüßt seine Kiosk-Kunden nach wie vor mit dem herzlichsten „Fühl dich gedrückt“. Seit 18 Jahren schon führt Nick Trost erfolgreich die kleine aber feine Toto-Lotto-Bude in der unteren Bahnhofstraße. Die Menschen in der Stadt schätzen seine offene und liebenswürdige Art. Über die Jahre hat sich sein Kiosk zu einem Senderstädter Kult-Treffpunkt entwickelt, wo regelmäßig ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen und sich ungezwungen über lokale Themen, Sport oder auch nur über das Wetter unterhalten.

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Jeden Tag herrschte hier reger Betrieb, jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als im Land die Pandemie ausbrach und die Regierung zur Eindämmungsmaßnahme des Coronavirus das Kontaktverbot beschlossen hat. „So eine Situation gab es noch nie. Normalerweise habe ich nicht einmal Zeit für einen Smalltalk, weil ständig ein neuer Kunde kommt. Jetzt ist hier fast nur noch tote Hose“, so Trost.

Mehr über das Mühlacker Kiosk von Nick Trost lesen Sie am Samstag, 4. April, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Laura Cichecki

Laura Cichecki

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