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Er hilft, die Stadtkirche in Neuenbürg zu sanieren: Drei Fragen an einen ehrenamtlichen Bauhelfer

Neuenbürg. Heinrich Elwert, Leiter der Straßenmeisterei des Enzkreises, zu seinem Einsatz als ehrenamtlicher Bauhelfer bei der Sanierung der Stadtkirche Neuenbürg.

Unter der Woche leiten Sie die Straßenmeisterei des Enzkreises, an den Wochenenden helfen Sie bei der Sanierung der Neuenbürger Stadtkirche mit. Herr Elwert, kriegen Sie nicht genug vom Werkeln? Naja, im Geschäft habe ich ja meine Mitarbeiter (lacht). Als aktives Kirchengemeindemitglied wurde ich gefragt, ob ich helfen kann. Die wissen eben alle, dass ich ein bisschen Ahnung vom Bau hab. Aber bei der Arbeit des ehrenamtlichen Hilfstrupps geht es mehr ums Auf- und Wegräumen von Balken bis Baudreck. Und die kleineren Abbrucharbeiten, die bisher angefallen sind, kann jeder Laie machen.

Haben Sie von den Profihandwerkern vor Ort noch etwas lernen können? Oh ja, insbesondere beim Holzbau am Dach. Man glaubt gar nicht, wie aufwendig der Austausch von kaputten, teils fauligen Balken gegen neue ist. Jetzt verstehe ich auch viel mehr, warum das immer so teuer ist.

Wie lange werden Sie noch im Einsatz sein? Geplant ist eigentlich fast jeden Samstag. So sind wir seit Juni auf gut 250 Arbeitsstunden gekommen. Inzwischen sind wir eine recht eingeschweißte Truppe von sechs bis acht Leuten. Aber weitere Helfer kann man immer brauchen. Zwar wird außen am Gebäude bis Mitte Dezember vermutlich alles geschafft sein. Aber 2023 geht es an die Renovierung des Kircheninnenraums. Da sind alle Kräfte gefragt. Wer helfen mag, meldet sich telefonisch bei Koordinator Kurt Fischer unter (07082) 20085.

Carolin Kraus

Carolin Kraus

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