Neulingen. Noch will sich die Polizei nicht festlegen, ob auch dieser Brand Teil einer Serie ist, die derzeit die Feuerwehren im nördlichen Enzkreis in Atem hält. Doch das Muster scheint zu passen. Der Rhythmus – mit immer etwa drei Tagen Abstand zwischen den Brandlegungen – ist ein klares Indiz. Am Donnerstagnachmittag kam es zwischen den Ortsteilen Göbrichen und Bauschlott zu einem Brand in einer Getreidelagerstätte im Bereich des Bauschlotter Wegs.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, wie sie am Freitagmittag in einer Meldung mitteilt.


Immer wieder Feuer: Brandserie belastet Kämpfelbacher Feuerwehr
Gegen 15 Uhr habe eine aufmerksame Fahrradfahrerin die Rauchentwicklung im Bereich der dortigen Lagerstätte gemeldet. Bei einer anschließenden Überprüfung habe sie festgestellt, dass Altreifen in Brand geraten seien.
Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, heißt es weiter. In der Lagerstätte habe sich zum Zeitpunkt des Brandes kein Getreide befunden. Die dort gelagerten Altreifen würden üblicherweise dazu dienen, eine Abdeckplane zu beschweren, mit der das Getreide vor Witterungseinflüssen geschützt werde.


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Die Ermittlungen zur Brandursache und den weiteren Umständen würden andauern. Ebenso sei ein möglicher Zusammenhang mit den Bränden aus jüngster Vergangenheit im nördlichen Enzkreis aktuell Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei bittet Personen, die am Donnerstagnachmittag im Bereich des Bauschlotter Wegs in Neulingen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Entstehung des Brandes geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.


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Weiterer Brand in Bauschlott
Vermutlich nicht zur Brandserie gehört weiteres Feuer, das am frühen Freitagmorgen beim Rathaus in Bauschlott ausgebrochen ist. Ein Zeuge, der sich bei der PZ gemeldet hat, war dazu gekommen, als ein Jogger Wertstofftonnen von einem Brandherd wegzog.
Zuvor waren ihm zwei Jugendliche begegnet, erzählt der Zeuge der PZ. Die Polizei sei nach einem Zeugenhinweis vor Ort gewesen, bestätigt die Pressestelle der Polizei auf Nachfrage. Zeugenhinweise seien wichtig und „spielen mit eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung“, betont Polizeisprecher Alexander Uhr. „Wir bekommen Hinweise, aber es können nicht genug sein.“
Insbesondere zeitlich dringende Hinweise oder aktuelle Beobachtungen können auch über den Polizeinotruf 110 mitgeteilt werden. Jede Beobachtung - auch vermeintlich unbedeutende - könne für die Ermittlungen von Bedeutung sein.



