
Tiefenbronn. Tiefenbronn könnte zusätzliche Steuereinnahmen dringend brauchen. In Zeiten, in denen alle Kommunen tief in der Kostenfalle stecken, ist es umso wertvoller, wenn etwa über die Ansiedlung von Gewerbe nachhaltig mehr Geld in die Kasse kommt. Deshalb haben Tiefenbronns Räte längst eine Erweiterung des Gewerbegebiets Ost beschlossen. Das Problem: Im ersten Bauabschnitt muss die Gemeinde mit der Erschließung warten, weil die Verlegung der dortigen Stromleitung unter die Erde durch die Netze BW stockt. Ein Jahr habe man schon verloren – obwohl Firmen durchaus Interesse an Bauplätzen hätten, sagt Bürgermeister Frank Spottek. Die Verwaltung hat deshalb vorgeschlagen, schon mal den Boden für den größeren zweiten Bauabschnitt zu bereiten. Dem folgen die Räte zum Teil.
Was die Entscheidung am Freitag knifflig macht, sind die Kosten für den Ankauf weiterer notwendiger Flächen. Inklusive Nebenkosten braucht die Gemeinde dafür rund
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