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 Foto: PZ-Archiv 

„Es ist eine reine Erfolgsgeschichte“: Ratssitzung in Straubenhardt bietet Überblick über Entwicklung des Happiness

Straubenhardt. „Es ist eine reine Erfolgsgeschichte“, zollten zahlreiche Ratsmitglieder ihren Respekt. Gemeint ist das Happiness-Festival. Dabei hätten wohl weder Benjamin Stieler, Jonathan Peuker noch Philipp Jungk gedacht, dass das Festival binnen 16 Jahren solch eine Entwicklung hinlegen wird. Begonnen hatte das Festival im Jahr 2004 mit 500 Zuschauern. Mittlerweile sind die Karten am Festival-Wochenende auf 12.500 Besucher limitiert. „Unser Erfolg ist die Teamleistung“, erklärt Jungk.

Längst ist das Happiness zu einer Marke geworden und in zwei Büroräumen in Karlsruhe kümmern sich elf Personen ganzjährig um das Festival. In den vergangenen Jahren wurde das Festival mehrfach ausgezeichnet. Jungk stellt klar, dass bei der Auswahl der Künstler vor allem die Wünsche der Besucher einfließen.

„Während wir früher den Künstlern nachrennen musste, bekommen wir mittlerweile Anfragen, ob sie bei uns auftreten dürfen“, so Stieler. Bereits jetzt sei mit Sido eine echte Hausnummer der deutschen Musikbranche angekündigt. Welche Headliner im Juli auftreten wollten die drei noch nicht verraten.

„Doch bei allem Erfolg war es von Anfang an eine erfolgreiche Kooperation mit der Gemeinde“, zeigten sich Stieler, Peuker und Jungk dankbar. Zahlreiche Firmen aus Straubenhardt unterstützen das Festival weiterhin als Sponsor. „Uns ist es wichtig, dass wir beim Festival auf regionale Produkte setzen“, so Jungk. Um vom Erfolg etwas abzugeben unterstützt das Happiness-Festival mittlerweile Fußballvereine in Straubenhardt.