
- Nico Roller
Ölbronn-Dürrn. Durch kniehohes Gras, über verschieden dicke Baumstämme und trockenes, raschelndes Laub läuft die Gruppe immer tiefer in den Wald, bis sie in der Nähe des Ölbronn-Dürrner Zigeunerwäldles eine Stelle erreicht, an der inmitten aufgewühlter Erde im Abstand von fünf Metern zwei Wasserpfützen erkennbar sind. Förster Bernd Obermeier würde sie gerne miteinander verbinden, um einen Teich anzulegen. Vor dem Hintergrund immer trockener werdender Sommer hält er es für wichtig, ein Refugium für Amphibien wie den Kammmolch und die Gelbbauchunke zu schaffen. Denn damit sich ihr Laich nach dem Ablegen auch entwickeln kann, braucht dieser durchgängig Feuchtigkeit.
An den beiden Stellen nördlich des Zigeunerwäldles in Richtung Ötisheim sieht Obermeier dafür gute Ausgangsbedingungen. Dass das Anlegen des Teichs dort den gewünschten Erfolg bringen würde, will er den Mitgliedern des Gemeinderats am Freitagnachmittag aber nicht garantieren. Immer wieder wird beim
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