
Ispringen. Dass die Enzkreis-Kommunen finanziell schlecht da stehen, ist keine Neuigkeit. Auch nicht, dass sie sich zunehmend auf Pflichtaufgaben von Bund und Land konzentrieren müssen. Umso erstaunlicher: Ispringen steht aktuell vergleichsweise gut da. 2026 übertreffen die Erträge, die Aufwendungen. Damit macht die Gemeinde dieses Jahr ein Plus von 4,53 Millionen Euro. Das geht aus dem kurzen Überblick von Kämmerin Michaela Sieber in der jüngsten Ratssitzung hervor. Viel Gestaltungsspielraum bleibt trotzdem nicht. Das kritisiert auch Bürgermeister Thomas Zeilmeier in seiner Rede zur Haushaltseinbringung am Donnerstag.
Der Rathauschef stellt infrage, dass der kommunale Haushalt noch ein Königsrecht ist. Mehr als zwei Drittel seien vorgeschriebene Forderungen. Zum Beispiel in der Kinderbetreuung, bei
Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden
Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:
Angebote mit gedruckter Tageszeitung
