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In gemeinsamer Initiative veranstalteten die Fördervereinsvertreter Karen Roser (Bergschule), Raphaela Stumpf (Grundschule Wilferdingen), Ivonne Adam (Realschule), Alexandra Hertler (GS Nöttingen), Referentin Eva Blum, Heike Schelling (Gymnasium), Rathausmitarbeiterin Michaela Ungerer und Schulsozialarbeiterin Julia Reinhard (von links) einen Informationsabend zum Thema „Mobbing“. 
In gemeinsamer Initiative veranstalteten die Fördervereinsvertreter Karen Roser (Bergschule), Raphaela Stumpf (Grundschule Wilferdingen), Ivonne Adam (Realschule), Alexandra Hertler (GS Nöttingen), Referentin Eva Blum, Heike Schelling (Gymnasium), Rathausmitarbeiterin Michaela Ungerer und Schulsozialarbeiterin Julia Reinhard (von links) einen Informationsabend zum Thema „Mobbing“.  © Zachmann
18.05.2017

Expertin informiert bei Remchinger Themenabend über Mobbing

Remchingen. Anscheinend spielt Mobbing durchaus eine Rolle an den Remchinger Grund- und weiterführenden Schulen, schließlich stand der Informationsbedarf zu den Themen „Gewalt und Mobbing“ ganz oben auf einem Fragebogen, den Rathausmitarbeiterin Michaela Ungerer unter zahlreichen Eltern verteilt hatte. Gemeinsam mit Schulsozialarbeiterin Julia Reinhard und Vertretern der Fördervereine stellte sie daher einen der ersten von mehreren geplanten Themenabenden unter das Motto: „Ene meine muh – und raus bist du!“

„Schüler verwenden das Wort Mobbing oft synonym zu nerven oder ärgern“, erklärte die Referentin Eva Blum, Beraterin für systemische Mobbingprävention und Konflikttrainerin aus Mühlacker, „Von Mobbing spricht man aber erst bei einem wiederholten, systematischen Schikanieren eines Kindes über einen längeren Zeitraum, spätestens nach einem halben Jahr.“

Da sich das Mobbing in Phasen entwickle, komme es auf ein möglichst frühes Erkennen und Eingreifen an. Während Eltern vorbeugend den Kindern Empathie beibringen und liebevoll Grenzen einüben, immer wieder zuhören, Erfolge ermöglichen, die Selbstständigkeit und auch Selbstbehauptung fördern und im Gespräch über die Nutzung neuer Medien bleiben sollten, gelte im akuten Fall: „Auf alle Fälle zuhören, dem Kind glauben und es nicht einfach vertrösten.“ Anstatt sich selbst den Akteur oder gar dessen Eltern zur Brust zu nehmen, empfiehlt Blum das besonnene Gespräch mit der Lehrkraft, die dann einen gut überlegten Plan erstellen oder Fachleute aufsuchen könne.

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