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Altem Stummfilm neues Leben eingehaucht: Der 38-jährige Filmschaffende aus der Schweiz, Raff Fluri, hat vor neun Jahren Fragmente des 80 Jahre lang verschollenen Stummfilms „Das Kalte Herz“ entdeckt. Später fand er noch die Filmrollen und begann, das unfertige Werk zu restaurieren und fertigzustellen. Foto: Božonová
Altem Stummfilm neues Leben eingehaucht: Der 38-jährige Filmschaffende aus der Schweiz, Raff Fluri, hat vor neun Jahren Fragmente des 80 Jahre lang verschollenen Stummfilms „Das Kalte Herz“ entdeckt. Später fand er noch die Filmrollen und begann, das unfertige Werk zu restaurieren und fertigzustellen. Foto: Božonová
15.03.2018

Filmtage in Neuenbürg: Das „Kalte Herz“ wiederbelebt

Neuenbürg. Über 80 Jahre war der Märchen-Stummfilm „Das Kalte Herz“ von Karl Ulrich Schnabel verschollen. 2016 kam das Werk – restauriert, vollendet und neu vertont – in die Schweizer Kinos, feierte zuvor seine Premiere beim Neuchâtel International Fantastic Film Festival. Zu verdanken war dies dem Schweizer Filmschaffenden Raff Fluri, der 2009 mit einer Ausstellung zum 100. Geburtstag des Regisseurs Franz Schnyder beauftragt wurde.

In dessen Nachlass in der Burgerbibliothek Bern stieß er auf eine Videokassette mit Filmaufnahmen, die Schnyder in jungen Jahren zeigten – in seiner einzigen Filmrolle als Köhler Peter Munk. Nach intensiven Recherchen fand Fluri heraus, dass es sich um Fragmente aus einer Verfilmung des Märchens „Das Kalte Herz“ handelte – gedreht von dem Pianisten Karl Ulrich Schnabel in den Jahren 1931 bis 1933. „Die Kassette war in schlechter Qualität“, erzählt Raff Fluri, der morgen mit seinem vielbeachteten Werk bei den Filmtagen im Schloss Neuenbürg zu Gast sein wird.

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