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Zufrieden mit der Resonanz des Kinopublikums zeigen sich (von links) Guido Sturm, Jörg Trippe, Wolfgang Arnold und Heinz Hummel. Veranstalter des Dokumentarfilms „End of Landschaft“ war jedoch keine der Bürgerinitiativen, sondern Jörg Trippe, Vorsitzender des Fördervereins Kino Kurtheater. dast-kunadt
Zufrieden mit der Resonanz des Kinopublikums zeigen sich (von links) Guido Sturm, Jörg Trippe, Wolfgang Arnold und Heinz Hummel. Veranstalter des Dokumentarfilms „End of Landschaft“ war jedoch keine der Bürgerinitiativen, sondern Jörg Trippe, Vorsitzender des Fördervereins Kino Kurtheater. dast-kunadt
14.03.2019

Filmvorführung von „End of Landschaft“ bringt in Schömberg viele Kritiker der Windkraft zusammen

Schömberg. Die Doku „End of Landschaft“ zeigt die Kehrseite der Energiewende. Bei der zweiten Vorstellung in Schömberg kommen viele Kritiker zusammen.

Es herrscht schon fast gespenstige Stille am Mittwochabend im nahezu ausverkauften Saal des Kino Kurtheaters in Schömberg. Betroffen, entsetzt, fassungslos starren viele Zuschauer auf die Leinwand, auf der gerade der Dokumentarfilm „End of Landschaft“ von Journalist und Filmemacher Jörg Rehmann zu Ende gegangen ist. Kaum einer scheint sich bewegen zu wollen oder zu können. Schließlich ergreift Jörg Trippe, erster Vorsitzender des Fördervereins Kurtheater, das Mikrofon und sagt: „Das war unser Dokumentarfilm. Er hat mich sehr betroffen gemacht.“ Das Publikum applaudiert lange und anhaltend. Es signalisiert Zustimmung.

Trippe holt Heinz Hummel, Vorsitzender der Bürgerinitiative Gegenwind Straubenhardt, zu sich nach vorne. „Der Film spiegelt eins zu eins jene Erfahrungen wieder, die wir in Straubenahdrt gemacht haben“, sagt er und fügt an: „Es ist sehr, sehr bedenklich, was hier in Deutschland passiert.“ Auch Klaus Krebs, Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Schömberg, Guido Sturm von der Langenbrander Bürgerinitiative Abstand zur Windkraft sowie deren Vorsitzender Wolfgang Arnold kommen zu Wort. Sie alle befassen sich seit Jahren mit „dem größten Infrastrukturprojekt seit Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland“, wie Rehmann in seinem Film sagt. Und sie alle werden nicht müde zu kämpfen, sagen sie und nutzen jede Gelegenheit, um weitere Mitstreiter zu suchen.

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