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Die neue Mineraltherme in Bad Teinach lockt ein deutlich jüngeres Publikum an.
Die neue Mineraltherme in Bad Teinach lockt ein deutlich jüngeres Publikum an.
27.12.2016

Flucht vor dem Feinstaub ins Hotel Therme Bad Teinach

Bad Teinach-Zavelstein. Es hat sich viel verändert im früheren Bad Hotel in Bad Teinach-Zavelstein. Unter anderem der Name. Hotel Therme Bad Teinach heißt das Haus nun. Doch auch baulich hat sich enorm viel gewandelt. Insgesamt hat das Pforzheimer Unternehmer-Ehepaar Andrea und Wolfgang Scheidtweiler einen zweistelligen Millionenbetrag investiert.

Es ist das erste Mal, dass nach der Sanierung des Vier-Sterne-Superior-Hauses Gäste über die Feiertage zum Jahreswechsel ins Haus kommen. „Da werden wir dann danach Bilanz ziehen“, sagt Geschäftsführer Christian Scheidt. Vor vier Jahren hatten die Planungen begonnen, dann wurde drei Jahre lang gebaut. Die Kapazität wurde auf 118 Zimmer nahezu verdoppelt, die Mineraltherme umfassend saniert, ein Wintergarten gebaut und die Schloßberghütte in Betrieb genommen.

Die Buchungszahlen sind seither deutlich gestiegen. Das gilt für Wochenend-Gäste genauso wie für Tagungen, Bankette und Familienfeiern, sagt Scheidt. Und: „Unser Publikum hat sich deutlich verjüngt.“ Zugenommen haben vor allem die Buchungen aus dem Großraum Stuttgart. „Da gibt es Gäste, die aus dem Feinstaub in die gute Luft im Schwarzwald flüchten“, berichtet der Hotelmanager.

Zu der „super Belegung“ trägt laut Scheidt vor allem die ökologische Bauweise und die hochwertige Ausstattung der Zimmer bei. Der Neubau sei fast immer ausgebucht. Scheidt freut sich über die Unterstützung durch Andrea Scheidtweiler. So habe es in der Anfangsphase immer mal wieder Hilfe vom Parkhotel Pforzheim gegeben, das auch zum Verbund Private Hotel Collection der Familie Scheidtweiler zählt.

Scheidt weist darauf hin, dass auch die Stadt Bad Teinach-Zavelstein von der Erweiterung profitiert. Nicht nur, dass die neue Mineraltherme seit vergangenem Sommer von 9 bis 17 Uhr für die Allgemeinheit zugänglich ist, auch hat sich die Zahl der Arbeitsplätze auf nahezu 100 verdoppelt. Von der stark gestiegenen Gästezahl ganz zu schweigen.