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Der gebürtige Syrer Mohamad Diyab (links) – hier im Gespräch mit einem Asylsuchenden– ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie dank der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) die Integration von Flüchtlingen gelingen kann. Foto: Bischoff-Krappel
Der gebürtige Syrer Mohamad Diyab (links) – hier im Gespräch mit einem Asylsuchenden– ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie dank der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) die Integration von Flüchtlingen gelingen kann. Foto: Bischoff-Krappel
12.09.2016

Flüchtling Mohamad Diyab hilft Flüchtlingen bei „miteinanderleben“

Mohamad Diyab ist einer der Menschen, über die in den vergangenen Monaten oft gesprochen wurde, ohne viel von ihnen zu wissen. Als anerkannter Flüchtling lebt der 24-jährige gebürtige Syrer seit wenigen Monaten in einer Einzimmerwohnung in unserer Region. Eine Arbeitsstelle auf geringfügiger Basis hat der junge Mann als Assistent beim Fachdienst Asyl des Vereins „miteinanderleben“ gefunden. Diyab berät Asylsuchende und unterstützt in Sachen Sprache, Wohnungssuche und ärztlicher Versorgung.

Sein Weg dorthin war nicht einfach: „Im Mai 2015 bin ich über die Türkei und Griechenland nach Deutschland gekommen“, berichtet Diyab in gutem Deutsch. Nach der Erstaufnahme in Ellwangen und einer weiteren Station in Friolzheim kam der junge Mann im Anschluss an seine Anerkennung zunächst in Ötisheim unter. Dort wurden Ehrenamtliche des Arbeitskreises Asyl auf ihn aufmerksam.

„Ich habe in Syrien zwölf Jahre lang die Schule besucht und kann daher gut Englisch“, berichtet der 24-Jährige. Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, in der Ötisheimer Flüchtlingsunterkunft als Dolmetscher auszuhelfen. „Es gibt so viele Fragen, bei denen Flüchtlinge Unterstützung benötigen“, erläutert er. „Viele Themen ergeben sich auch erst nach der Anerkennung und im Zuge der Integration von Zugewanderten“ ergänzt Vesna Šegrt, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins „miteinanderleben“.

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