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Sie wollen mit ihrem Fachwissen verlässliche Ansprechpartnerinnen bei allen Fragen rund um die Sozialarbeit im Biet sein (von links): Die pädagogischen Fachkräfte Sandra Weiland, Sabrina Petersen und Madeleine Nitsche. 

Für ein starkes Miteinander: Sozialarbeiterinnen im Biet vernetzen sich stärker

Neuhausen/Tiefenbronn. Lähmende Corona-Lethargie? Davon ist nichts zu spüren bei dem dynamischen Dreigestirn Madeleine Nitsche, Sabrina Petersen und Sandra Weiland. Auf dem Gelände der Verbandsschule im Biet (ViB) in Neuhausen, Wirkungsstätte von Schulsozialarbeiterin Madeleine Nitsche, präsentiert das Trio seine Idee einer verstärkten Vernetzung der pädagogischen Arbeit im Biet unter dem Hashtag #wirfüreuch. „Wir arbeiten an unterschiedlichen Standorten, möchten uns aber gemeinsam als Team vor Ort engagieren“, erläutert Sandra Weiland, die seit Oktober vergangenen Jahres für die Offene Jugendarbeit in Tiefenbronn zuständig ist.

„Uns ist es wichtig, unser spezifisches Fachwissen zum Wohl der Kinder und Jugendlichen der Gemeinden zu bündeln“, ergänzt Sabrina Petersen, seit Januar Schulsozialarbeiterin an der Tiefenbronner Lucas-Moser-Grundschule und ebenso wie ihre Kolleginnen beim Verein miteinanderleben tätig. Während Petersen und Weiland Erfahrung im stationären Bereich und in der interkulturellen Pädagogik haben, ist Nitsche, die langjährige Erfahrung in der offenen Jugendarbeit hat, auch Anti-Gewalt-Trainerin und Expertin für Medienpädagogik.

Nicht nur für die Kinder, auch für Eltern, Kommunen und andere Akteure vor Ort möchte das Trio mit seiner Expertise ein verlässlicher Ansprechpartner sein. „Durch unsere enge Zusammenarbeit ist es möglich, die Kinder beider Kommunen von Beginn an zu begleiten und behutsam an weiterführende Angebote der Jugendsozialarbeit heranzuführen“, erläutert Sabrina Petersen. „Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule und in die offene Jugendarbeit fällt leichter, wenn die dort tätigen Mitarbeiter den Kindern schon bekannt sind.“ Durch gemeinsame Aktionen, gern auch in Kooperation mit örtlichen Vereinen, wollen sich die Kolleginnen als pädagogisches Team im Biet etablieren, auch wenn jede von ihnen vorrangig den spezifischen Aufgaben an ihrer jeweiligen Wirkungsstätte nachgeht.

Virtueller Jugendraum

Coronabedingt verläuft die Umsetzung konkreter Projekte noch mit angezogener Handbremse, doch geplant wird schon eifrig: „Eine Klassendisco der ViB im Tiefenbronner Jugendraum, ein Tackle-Ball-Turnier in der Sporthalle der Schule oder ein gemeindeübergreifendes Kreativprojekt auf dem Schulhof – für uns ist vieles denkbar“, sagt Sandra Weiland, die auch bei der Gemeinde Tiefenbronn offene Türen eingerannt ist.

Obwohl analoge Angebote immer die bessere Wahl seien, werde auch der virtuelle Jugendraum, den sie gemeinsam mit Madeleine Nitsche durchführt, von den Jugendlichen gut angenommen. „Wir befinden uns mitten im Gestaltungsprozess von #wirfüreuch und etablieren aktuell eine gemeinsame digitale Pinnwand sowie Flyer mit unserem neuen Logo“, so Nitsche. „Wenn die Pandemie es zulässt, kann es bald mit konkreten Aktionen losgehen.“