Ganzen Artikel lesen mit PZ+
9,99 € pro Monat inkl. MwSt

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden

Der RE1, wie hier im Pforzheimer Hauptbahnhof, ist in der Region ein nachgefragtes Transportmittel. Der Andrang ist riesig, weshalb es auf Rücksichtnahme ganz besonders ankommt. Leider ist das häufig nicht der Fall.
Moritz (Archivbild)
Region
Füße auf dem Sitz, Koffer im Gang: Warum das Miteinander in Regionalzügen rund um Pforzheim schwieriger wird

Würde man ein Sittengemälde von den Zuständen im Regionalverkehr der Bahn zeichnen wollen, würden mittlerweile in mancherlei Hinsicht eher Unsitten die Optik bestimmen. Was ist gemeint? Mit den Jahren hat sich das Verhalten der Kunden im Regionalexpress gewandelt. Immer mehr Kunden eines kostengünstigen Deutschlandtickets entdecken die Regionalexpresse als Ersatzfahrzeuge sowohl für den vergleichsweise schnellen, aber teuren Fernverkehr der Intercity-Züge als auch die jede Station anfahrenden, langsamen Nahverkehrszüge. Und das hat Folgen: Es beginnt damit, dass die Züge nicht nur gut gefüllt, sondern nicht selten überfüllt sind. Und die Kundschaft ist nicht nur vielköpfig, sondern bringt viel mit: vorzugsweise mehr als einen Koffer plus Rucksäcke und Tüten. Man pendelt nicht, man verreist.

Eine Analyse von PZ-Redakteur Peter Marx

Die Konsequenz: Zu Fahrrädern und Rollern gesellen sich jede Menge Reiseutensilien, die die Gänge und Sitzplätze blockieren. Geschickt wäre es, wenn die durchgängigen Fensterablagen nutzbar wären. Doch die sind im Zuschnitt, also Winkel und Querschnitt, ungeeignet für

Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden


Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:



Angebote mit gedruckter Tageszeitung