Die Gartenhütte stand in Vollbrand.

Symbolbild: Oliver Doll/Feuerwehr Bruchsal
Region
Gartenhütte brennt: 51-jähriger Mann stirbt in den Flammen
  • Tibor Czemmel/Feuerwehr Bruchsal/pol/pz

Untergrombach. Der Brand einer Gartenhütte hat am Dienstagabend in Untergrombach ein Todesopfer gefordert: Für einen 51-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät, er starb in den Flammen. Die Feuerwehr konnte ihn bei den Löscharbeiten nur noch tot auffinden.

Laut Feuerwehr fing die Hütte auf dem Michaelsberg aus noch unbekannter Ursache an zu brennen. Als die Einsatzkräfte um 22.58 Uhr zum Ort des Geschehens rasten, hatte umherstehendes Material um die Hütte herum ebenfalls Feuer gefangen. Bei den Löscharbeiten fand die Feuerwehr den Mann schließlich in den Brandresten. Der Mann dürfte sich nach ersten Ermittlungen der Polizei zum Übernachten in seine selbst errichtete etwa neun Quadratmeter große Gartenhütte abgelegt haben. Der bis zur Unkenntlichkeit verbrannte 51-Jährige hatte in zurückliegender Zeit schon öfter in der Hütte, welche vollständig niederbrannte, genächtigt. 

In und um die Gartenhütte herum gelagerte Gasflaschen mussten von der Feuerwehr sicherheitshalber gekühlt werden. Mit einer Wärmebildkamera wurden der Bereich kontrolliert und letzte Glutnester gelöscht. Die Aufräumarbeiten zogen sich geländebedingt in die Länge. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit drei Löschfahrzeugen bis 3.30 Uhr im Einsatz.

Bei den von der Kriminalpolizei geführten Ermittlungen zur Todesursache haben sich bislang keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben. Sowohl die Möglichkeit, dass der Mann mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen ist, wie aber auch ein technischer Defekt werden derzeit in Betracht gezogen. Genauen Aufschluss soll eine von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkte Obduktion bringen.

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick machte sich vor Ort ein Bild über die Lage.