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Der Russland-Experte Klaus Mangold war als russischer Honorarkonsul in Stuttgart tätig. Nach dem Kriegsausbruch hat er das Amt niedergelegt. Archiv foto: Peter Steffen/dpa 

Gebürtiger Neuenbürger und Russland-Experte: „Leider kein Kontakt zu Putin, um ihm zu sagen, dass er den Krieg stoppen soll“

Aus dem Enztal in die weite Welt – vor allem Richtung Osten. Klaus Mangold war als Vorstand bei Daimler-Benz und vielen Wirtschaftsverbänden tätig. Als Vorsitzender des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft bis 2010 und Lenkungsmitglied im von Schröder und Putin vor 20 Jahren gegründeten deutsch-russischen St. Petersburger Dialogs hat er Einsichten wie kaum ein anderer Deutscher in die Verflechtungen der russischen Politik. Die FAZ nannte ihn „Mister Russland der deutschen Wirtschaft“. Nach dem Angriffskrieg hat Mangold sein Amt als russischer Honorarkonsul für Baden-Württemberg niedergelegt. Im Interview erzählt er, warum – und ob seine Lobbyarbeit mit dafür verantwortlich dafür ist, dass Deutschland heute von russischem Gas abhängig ist.

PZ: Herr Mangold, im Interview mit dem

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