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Nachdem er die Macht im Dorf an „Gugge“-Chef Matthias Jung (rechts) abgegeben hat, kümmert sich Bürgermeister Heiko Faber als Bauarbeiter um das Verlegen der Glasfaser-Rohre.
Nico Roller
Region
Geburtstagsparty vor dem Rathaus: Kieselbronner „Gugge Gaiße“ sind 22 Jahre alt
  • Nico Roller

Kieselbronn. Ein bisschen wirkt es wie bei Football-Spielern, als die Musiker unter dem Jubel des Publikums auf den Rathausplatz stürmen, die Stufen der Bühne erklimmen und dort nacheinander Aufstellung nehmen. Dass die Kieselbronner „Gugge Gaiße“ mit Robert Naumann am Samstag den Stadionsprecher der Pforzheim Wilddogs für die Ansage ihres Auftritts gewinnen konnten, ist kein Zufall. Denn die rührige Musikgruppe hat etwas zu feiern: ihr 22-jähriges Bestehen. Es ist eine große Sause mit handgemachter Musik, gelöster Stimmung und erstklassiger Bewirtung. Gefeiert wird am Samstag mit zahlreichen Gästen und befreundeten Guggenmusik-Gruppen bei einem Festival, das sich unter dem Titel „Gugg em Flägge“ inzwischen ebenso großer Beliebtheit erfreut wie der Verein, der es alle zwei Jahre vor dem historischen Rathaus auf die Beine stellt. Nicht nur deshalb sind die Gugge Gaiße für Bürgermeister Heiko Faber längst nicht mehr aus Kieselbronn wegzudenken.

„Ohne großes Murren“ überreicht er ihnen am Samstag den Schlüssel zum Rathaus – und damit bis zum Aschermittwoch die Macht. Bis dahin will der als Bauarbeiter verkleidete Bürgermeister die Zeit nutzen, um „schon

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