
- Silke Fux
Pforzheim/Enzkreis. Den Prozess gegen ihn wegen des Besitzes von Kinderpornografie – es ging um den Besitz von rund 700 Daten – stand ein 24-jähriger Angeklagter aus dem Enzkreis am Dienstag nur unter Weinkrämpfen durch. Am Ende wird er unter Vorsitz von Richter Philipp Hauenschild zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt und muss insgesamt 1700 Euro an die Pforzheimer Beratungsstelle für Mädchen und Jungen zum Schutz vor sexueller Gewalt, Lilith, bezahlen. Auch seine bereits begonnene Therapie muss der 24-Jährige, der noch bei seinen Eltern wohnt, fortsetzen. „Es tut mir leid“, stammelt der Mann mit abgebrochener Lehre am Ende des Prozesses.
Alle Prozessbeteiligten, auch Staatsanwältin Anja Zinßer, hatten an seiner echten Reue keinen Zweifel. Auch räumt der Mann über seinen Verteidiger Zlatko Prtenjaca gleich zu Beginn des Prozesses seine volle Schuld ein. Eingestellt wird im Laufe der
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