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14.04.2011

Großbrand zerstört Montagehalle in Feldrennach - 100 Feuerwehrleute im Einsatz

STRAUBENHARDT-FELDRENNACH. Bei einem Großbrand im Straubenhardter Ortsteil Feldrennach ist in der Nacht auf Donnerstag ein Schaden in Höhe von mehreren 100.000 Euro gekommen. Die Montagehalle eines metallverarbeitenden Betriebs wurde vollständig zerstört. Das Übergreifen der Flammen auf ein direkt angebautes Wohnhaus konnte verhindert werden. 100 Feuerwehrleute halfen, den Großbrand zu löschen.

Bildergalerie: Brand einer Lagerhalle in Feldrennach

Nach Angaben von Straubenhardts Feuerwehrkommandant Martin Irion erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte in der Nacht um 1.45 Uhr. Zur Brandbekämpfung rückten 100 Feuerwehrleute an - neben der Feuerwehr Straubenhardt mit allen Abteilungen kamen auch die Nachbarwehren aus Neuenbürg und Arnbach zum Einsatz. Auch die Führungsgruppe aus Keltern eilte zum Brandort. Kreisbrandmeister Christian Spielvogel verschaffte sich vor Ort einen Überblick über den Einsatz.

Nach ersten Einschätzungen von Feuerwehr und Polizei kann aktuell noch keine Aussage zur Brandursache gemacht werden. Tatsächlich ist die Feuerwehr immer noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. In einer zweiten Runde des Einsatzes wurde am heutigen Vormittag ein Bagger-Unternehmen hinzugezogen, um das Dach des ohnehin einsturzgefährdeten Gebäudes abzutragen. Dieses Vorgehen ermöglicht es der Feuerwehr, die zahlreiche Glutnester im zerstörten Halleninneren zu bekämpfen.

Nach Angaben von Polizeisprecher Frank Otruba von der Polizeidirektion Pforzheim setzt die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen zur Brandursache fort. Im Einsatz waren in der Brandnacht zwei Streifen aus Neuenbürg.

Ebenfalls im Einsatz war der DRK-Ortsverein aus Neuenbürg und Langenalb. Die drei Bewohner des anliegenden Wohngebäudes, die sich unverletzt, aber zum Teil nur im Schlafanzug retten konnten, wurden vom DRK betreut. Die über 20 Hilfskräfte des Deutschen Roten Kreuzes bauten ein beheiztes Zelt auf, da es in den Nachtstunden nach Angaben der Einsatzkräfte empfindlich kalt war.

Durch die umfangreichen Arbeiten ist damit zu rechnen, dass die Feuerwehr ihre Arbeiten erst am späten Nachmittag beenden kann. Nach Polizeiangaben muss die Schwanner Straße zwischen Im Eck und Langenalber Straße heute voraussichtlich bis zum Mittag voll gesperrt werden.