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Großer Scheck mit großer Summe: Sozialminister Manfred Lucha konnte gestern der Geschäftsführerin der Klinik Öschelbronn, Maria Wert, einen Förderbescheid des Landes über 17,9 Millionen Euro überreichen.  Falk
Großer Scheck mit großer Summe: Sozialminister Manfred Lucha konnte gestern der Geschäftsführerin der Klinik Öschelbronn, Maria Wert, einen Förderbescheid des Landes über 17,9 Millionen Euro überreichen. Falk
13.11.2017

Große Investition ins Wohl der Patienten

Es ist kein kleiner Betrag, den der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) gestern der Geschäftsführerin der Klinik in Öschelbronn, Maria Wert, in Form eines Förderbescheids überreicht hat: Mit ganzen 17,9 Millionen Euro beteiligt sich das Land am Neubau der Klinik – und trägt dabei mehr als die Hälfte der Gesamtkosten von rund 32,5 Millionen Euro.

Von einer großen Anerkennung und Würdigung der Leistung des gesamten Klinik Teams sprach Geschäftsführerin Wert. Sie betonte, dass in der Einrichtung, die auf Integrative Medizin, Schmerz- und Krebstherapie spezialisiert ist, immer der Patient und seine individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt stünden. Das hat auch der Sozialminister bei seiner Klinikführung mitbekommen: „Man spürt den Spirit und das klar definierte therapeutische Konzept.“

Das Akutkrankenhaus in Öschelbronn wurde 1975 von seinen drei Gründern mit Privatmitteln errichtet. Bis zur Aufnahme in den Landeskrankenhausplan im Jahr 2009 finanzierte sich die Klinik ausschließlich über Spenden. Auf den Neubau arbeite man seit zehn Jahren hin, so Wert. Der Spatenstich erfolgte bereits vor rund einem Monat. Über rund 13 000 Quadratmeter Fläche wird der Neubau verfügen. Die Grundsteinlegung ist für das kommende Frühjahr geplant, Anfang 2020 sollen die Bauarbeiten beendet sein.

Klinik erhält neues Gesicht

Mit ihrer Konzentration auf Schul- und Komplementärmedizin vereine die Einrichtung das Beste aus zwei Welten, sagte die Geschäftsführerin. „Bisher konnten wir nur mit unseren Inhalten glänzen“, so Wert: „In Zukunft dann auch mit der Hülle.“

An der Übergabe des Förderbescheids nahmen auch der ausführende Karlsruher Architekt Roger Strauss sowie die Grünen-Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann teil.