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Führung durch die Baustelle: Gäste der Grundsteinlegung bekommen schon jetzt einiges zu sehen.  Foto: Keller 
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So soll die Klinik in Öschelbronn einmal aussehen.  Foto: Keller 
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Künstler Roman Schlenker aus Schützingen schließt den Pentagondodekaeder.  Foto: Keller 

Grundstein für den Klinik-Neubau in Öschelbronn gelegt

Niefern-Öschelbronn. Richtig groß ist am Öschelbronner Eichhof die Gemeinschaft aus der Klinik, drei Pflegewohngebäuden des Johanneshauses, dem Demenzzentrum und den Forschungsinstituten. Seit rund vier Jahrzehnten gewachsen, stehen diese Einrichtungen vor großen Veränderungen.

Mit einem Millionenaufwand wird zurzeit die Klinik neu gebaut. Gestern feierte das Medizinzentrum mit zahlreichen Festgästen die Grundsteinlegung für den Neubau. Im Herbst vergangenen Jahres hatten die Bauarbeiten begonnen.

Medizin und Pflege erfinden sich nach langer Zeit nahezu neu in diesem Organismus. Am Eichhof wird zudem das Johanneshaus saniert. Und das Carl Gustav-Carus-Institut hat – wie die Firma Abnoba – künftig Erweiterungsmöglichkeiten. Mit einem eigens gestarteten Bebauungsplan für den Eichhof-Komplex schuf die Gemeinde die Voraussetzungen für die umfangreichen Veränderungen.

Grundstein als Symbol

Mit dem Grundstein bekenne sich die Klinik zu ihrem geistigen Fundament, sagte Geschäftsführerin Maria Wert. „Die Klinik bietet ein Rundumpaket für unsere Bevölkerung“, sagte Bürgermeisterin Birgit Förster. Dazu gehöre inzwischen auch die Hausärzte-Versorgung. Landratsvize Wolfgang Herz erinnerte an Herausforderungen bis zur Baugenehmigung, betonte aber auch „die Strahlkraft der Klinik weit über den Enzkreis hinaus“. Facharzt Dr. Lars Gerlach erläuterte den Festgästen, darunter die Bundestagsabgeordneten Katja Mast (SPD) und Gunther Krichbaum (CDU), den Grundstein als Symbol für das Menschenbild des Hauses. Sybille Czika und Brigitte Wessels von der Klinikleitung schilderten, wie die Mitarbeiter im Sinne ihrer Patienten handeln. Das Duo Barbara Noeldeke/Sebastian Weiß umrahmte die Feier musikalisch.

Das bisherige Krankenhaus ist zu klein. Es gibt Wartelisten. Der Neubau erhöht die Bettenzahl von rund 70 auf 120. Die neue Klinik kostet rund 32,5 Millionen Euro. Mit dem Zuschuss des Landes (18 Millionen Euro) habe die Klinik Öschelbronn erstmals eine öffentliche Bauförderung erhalten, so die Leitung des Krankenhauses. Die Fördersumme deckt allerdings nur etwas mehr als die Hälfte der Neubaukosten. Die Klinik sei auf weitere Unterstützung angewiesen, weil sich die Einrichtung einem ganzheitlichen Therapieansatz verschreibe. „Modernste medizinische Standards werden mit einer menschenorientierten Architektur sowie Licht- und Farbgestaltung verbunden“, so die Klinik.

Mehr über den Klinik-Neubau lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.