Bad Wildbad. Die „Guldenbrücke“ über die Enz bei Bad Wildbad muss saniert werden. Für die vorbereitenden Bauarbeiten ab 6. August muss die L 351 zwischen Enzklösterle und Bad Wildbad halbseitig gesperrt werden.
Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilt, entspreche die im Jahr 1886 erbaute Bogenbrücke aus Buntsandstein bei Bad Wildbad entspricht mehr den aktuellen Richtlinien. Defizite in der langfristigen Standsicherheit sowie eine unzureichende Absturzsicherung haben eine umfassende Ertüchtigung des Bauwerks erforderlich gemacht. Die Oberbaukonstruktion einschließlich der Kappen und Schutzplanken soll erneuert werden. Gleichzeitig werde der nördliche Ein- und Ausfahrtsbereich der Guldenbrücke aufgeweitet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dafür seien Eingriffe in die bestehende Böschung durch eine Blocksteinmauer erforderlich. Ein Ersatzneubau der Guldenbrücke sei geprüft worden. Aus denkmalschutzrechtlichen Gründen sei dies aber nicht möglich.


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So sieht der Bauablauf aus
Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Bauphasen. Ab Donnerstag, 6. August, beginnen die vorbereitenden Baufeldräumungsarbeiten, darunter die Entfernung der noch im Baufeld vorhandenen Wurzelstöcke. Die Rodungsarbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Wochen, so das Regierungspräsidium Karlsruhe.
Ab dem 17. August werde die Verkehrssicherung im Baufeld aufgestellt. Gleichzeitig auch die Umleitungsbeschilderung für die Bauphase 1a eingerichtet. Dieser Schritt nehme voraussichtlich eine Woche in Anspruch.
Ab dem 24. August dann werden die eigentlichen Bauarbeiten der Bauphase 1a beginnen. Diese umfassen die Herstellung einer Blocksteinmauer zur Böschungssicherung, die Profilierung der Böschung entlang des Enztalradwegs sowie die Herstellung des Kranstandorts für das spätere Einheben der Behelfsbrücke.
Für die Bauphase 1a werde die L 351 im Bereich der Guldenbrücke halbseitig gesperrt. Eine Ampelregelung steuert den Verkehr. Für den überregionalen Schwerlastverkehr wird eine Umleitungsstrecke über die B 294 eingerichtet.


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Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro. Die Kosten trägt das Land Baden-Württemberg.
Aktuelle Informationen zur Verkehrslage und zu Baustellen in Baden-Württemberg sind unter VerkehrsInfo BW und in der VerkehrsInfo BW-App verfügbar.


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