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Zwei Feldhasen sind in Knittlingen an der Hasenpest verendet. Das hat mittlerweile das Verbraucherschutz- und Veterinäramt des Enzkreises festgestellt.  Foto: dpa-Archiv 

Hasenpest im Enzkreis angekommen: Erreger in totem Feldhasen nachgewiesen

Knittlingen/Enzkreis. Nicht genug damit, dass dieser Tage das Coronavirus die ganze Welt in Atem hält. Seit Freitag steht nun auch noch fest, dass sich die sogenannte Hasen- oder Nagerpest (Tularämie) im Enzkreis weiter ausbreitet. Mitte Februar wurde bei der Untersuchung eines Feldhasen im Kämpfelbacher Teilort Bilfingen Tularämie festgestellt.

Nun gab es einen weiteren positiven Befund bei einem Tier auf Knittlinger Gemarkung. Dort hatte ein Jagdpächter zwei tote Feldhasen entdeckt und eines der Tiere zum Verbraucherschutz- und Veterinäramt des Enzkreises ins Landratsamt gebracht. Dort geht man aufgrund des erneuten Fundes von einer flächendeckenden Verbreitung der Krankheit in der Region aus. Auch die Stadt Knittlingen will laut Hauptamtsleiter Stephan Hirth schnellstmöglich reagieren und ein Merkblatt zur Hasenpest auf der städtischen Website veröffentlichen. „Wir sind gerade dabei, Revierförster und Jagdpächter von diesen neuen Entwicklungen in Kenntnis zu setzen“, versichert Hirth, der sich während seiner nahezu fünfzehnjährigen Tätigkeit in Knittlingen an keinen vergleichbaren Fall erinnern kann. Weitere Informationen gibt es beim Verbraucherschutz- und Veterinäramt unter der Telefonnummer (07231) 308-9401 oder per E-Mail an: veterinaeramt@enzkreis.de. Ein Merkblatt zur Tularämie ist auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.enzkreis.de/veterinäramt eingestellt.

Mehr über die im Enzkreis grassierende Hasenpest lesen Sie am Samstag, 4. April, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Peter Hepfer

Peter Hepfer

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