
Enzkreis. Schon vor 20 Jahren hatte die „Pforzheimer Zeitung“ mit einem Aprilscherz ins Schwarze getroffen, als den Leserinnen und Lesern suggeriert worden war, dass es ab sofort möglich sei, das bisherige PF-Kennzeichen in die Buchstabenkombination „ENZ“ für Enzkreis umzutauschen. Der damalige Landrat Karl Röckinger war eingeweiht und hatte sichtlich Spaß daran, zumindest einen Bürger aus Wurmberg am darauffolgenden Tag an der Zulassungsstelle begrüßen zu dürfen. Aus den Rückmeldungen per E-Mail an die PZ ließ sich aber ablesen, dass doch der ein oder andere auf den Scherz hereingefallen war. Allerdings flatterte noch mehr Post auf den Redaktionstisch, in der nicht wenige Enzkreisbürger die Idee eines eigenen Kennzeichens in den höchsten Tönen lobten. Und speziell der Kieselbronner Bürgermeister Heiko Faber hatte seinerzeit betont: „Mit so einem Kennzeichen könnte man auch nach außen deutlich machen, dass wir uns nicht von Pforzheim eingemeinden lassen wollen.“
Erneute Petition für ENZ-Autokennzeichen
Ähnlich denkt Markus Rott, der
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