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1b) Martin Schott-Faschingsumzug Bilfingen 2012.jpg
19.02.2012

Hexen und Trolle tummeln sich in der Region

Ausgelassene Stimmung herrschte bei den Faschingsumzügen im Enzkreis.

Bildergalerie: Faschingsumzug in Singen 1

Tolle Stimmung verbreiteten die fantasievoll verkleideten Narren und das närrische Volk beim Fastnachtsumzug durch die dicht gesäumten Straßen von Singen. Vorneweg stimmten die Singemer Bären auf den bunten Lindwurm ein. Stark vertreten waren die Veranstalter, die Spaßvögel singen mit ihren Gruppen und Garden.

Bildergalerie: Faschingsumzug in Singen 2

Aber auch Turn- und Sportvereine, sowie der Kindergarten beteiligten sich an der Maskerade und alle hatten sie gut gefüllte Taschen für die Zuschauer. Vor den Hexen musste man sich in Acht nehmen, denn sonst war ein Strohbad fällig. Viele befreundete Fasnachtsvereine waren wie jedes Jahr wieder mit ihren Wagen und Fußgruppen dabei und verteilten großzügig ihr Wurfmaterial. Nach dem Umzug hielt die Partystimmung an und auf dem Festplätzle, in Höfen und beim FC Germania ging das fröhliche Feiern weiter. Eine Schlägerei unter jungen Leuten konnte schnell geschlichtet werden. wg

Bildergalerie: Faschingsumzug in Dennach Teil 1

Klein aber fein – Kunterbuntes Dennach“. Unter diesem Motto bahnte sich mit 30 Gruppen und über 450 Teilnehmern der närrische Lindwurm der Stammtischstrategen zum 29. Mal durch die festlich geschmückten Straßen. Zugejubelt wurde den Narren von einer Besucherzahl im vierstelligen Bereich. Das war Besucherrekord bekräftigten Strategenkapo Horst Schlachter und Büttel Uwe Keller.

Dass nicht nur zahlreiche Kinder sich beim Umzug einbrachten, sondern unter dem fantasievoll verkleideten Narrenvolk am Wegesrand auch viele Kinder sich über 200 Kilogramm Wurfgut und zahlreiches Spielzeug freuten, verstärkte den Glanz in den Augen der Strategen.

Zum ersten Mal beim Dennacher Umzug beteiligt haben sich neben den Dennacher Troll, auch die Hexengruppe der Dillweißensteiner Zaunreiter und die Papier-Schlempen vom Ottenauer Carnevals Club. Ein Hingucker waren die Hüte der Gaggenauer, die jeweils aus zwölf Zeitungen bestanden und pro Hut für die Herstellung einen Zeitaufwand von 90 Minuten erforderten. jk

Bildergalerie: Umzug in Tiefenbronn

Zum Höhepunkt der Narrencampagne 2011/2012 bei den Tiefenbronner Schmellenhopfern entwickelte sich am Fastnachtssonntag der große Umzug durch Tiefenbronn. In der Ortsmitte moderierte Rüdiger Erler vom Regiewagen aus das Treiben. Über 50 Wagen, Gruppen und Kapellen hatte Umzugsleiter Werner Conle auf die Beine gestellt. Angeführt von den verschiedenen Balletts, folgten mit dem Narrenschiff, der Hochburg Tiefenbronn sowie dem Prinzenwagen mit Schmellenprinz Michael III. und TCV Präsident Fabian Gall die Traditionswagen des TCV.

Die Stadtkapelle Heimsheim sowie die Musikkapellen aus Wurmberg und Höfen, die Spielmannszüge Mühlacker und Eutingen, das Musikcorps Friolzheim sowie die Guggen Sotanos und Auerbach sorgten für musikalische Unterhaltung. In Aktion waren die Zunftgruppen der Brunnengeister, Schmellenhopfer, Gemmingenhexen, Teufel, Geisterjäger, Zottelböck und Guguge, die das Publikum am Straßenrand kräftig in Atem hielten. Zahlreiche befreundete Faschingsgesellschaften bereicherten auch dieses Jahr wieder das Spektakel. la

Bildergalerie: Faschingsumzug Neuhausen - Teil 1

Ein gigantischer närrischer Lindwurm zog sich am Sonntag auch durch die geschmückten Straßen von Neuhausen. Mit 77 Gruppen waren es so viele wie noch nie, die in bester Stimmung Tausende Zuschauer erfreuten, die dicht gedrängt die Straßen säumten. Sogar aus der Schweiz reiste eine Gruppe Guggen an. Niedliche und gruselige Gestalten wechselten sich mit Musikkapellen, Spielmannzügen und Guggenmusikern ab. Die Hexen, Trolle, Geister und andere übermütige Gestalten machten sich einen Spaß daraus, Leute mit Konfetti oder Stroh einzuseifen oder das Gesicht anzumalen.

Das Neuhausener Prinzenpaar Mandy I. und Chris I. grüßte das närrische Volk von den Zinnen ihrer fahrenden Burg. So mancher landete im Bett aus lockerem Stroh und wurde kräftig damit eingerieben. Keine Gnade fanden manche, als sie gepackt wurden und in einer Badewanne mit Konfetti landeten. Besonders auf junge Mädchen hatten es einige Hexen abgesehen, die sie sich kurzerhand über die Schultern warfen und ein Stück weit mittrugen. Besonders einfühlsam waren jedoch die maskierten Gestalten mit den ganz kleinen Zuschauern, damit sie keine Angst bekommen sollten. Dafür gab´s dann was Süßes direkt in die Hand. Nach dem Umzug war Party in der Monbachhalle angesagt, bei der die Narren noch lange fröhliche feierten. wg

Bildergalerie: Faschingsumzug Bilfingen 1

Farbenprächtig und einfallsreich zeigte sich der große Umzug des Narrenbundes „Kakadu“ durch Bilfingen. Mehr als 40 Wagen und Gruppen unter der Regie von Umzugsleiter Fabian Fuchs unterhielten das närrische Publikum am Straßenrand. Kaum ein hartnäckiges Problem unserer Zeit, dem sich die die Narren in ihren Motivwagen nicht stellten. Als Nachfolger von Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass...“ schlugen sie „Kakadu“-Conférencier Achim Lamprecht vor.

Bildergalerie: Faschingsumzug Bilfingen 2

Mit einer großen, dampfenden Lokomotive nahm sich der Elferrat des Themas „Stuttgart 21“ an. Aber auch die heitere Leichtigkeit des Seins kam nicht zu kurz. Mächtig bunt und kess gaben sich die „frechen Früchtchen“ der Formation „Hutze-Butze“ und „D’Niederwengerter“ als farbenfrohe Clowns. Als orientalische Würdenträger gingen die „Bilfinger Socken“, und die „Gramboler“ gaben sich als „Feuerlöscher“ mit wärmenden Getränken im Tank. Eine phantasievolle Vorstellung bot die Ex-Garde, die auf dem Rücken von Gänsen die wunderbare Reise des Nils Holgersson in Szene setzte. msch

Bildergalerie: Faschingsumzug in Ersingen Teil 1

Bildergalerie: Faschingsumzug in Ersingen Teil 2

Gefühlte hunderttausend Fans säumten beim Fasnetsumzug der Superlative die Straßen in Ersingen. Es hätten noch mehr sein können, so Umzugssprecher Harald Frey, hätte die Stadtbahn genügend Wagen bereitgestellt. Wie immer prägten private Gruppen und Vereine mit aufwendig und liebevoll gestalteten Motiven und Kostümen das fröhliche Spektakel.

So hatte etwa der Turnverein nahezu 1000 Meter Stoff und 2845 Glöckchen für Narrengewänder verarbeitet, die Gruppe Dildabbe für ihre Hamsterräder jede Menge Stahl gebogen und geschweißt. Bundespolitische Themen blieben überwiegend außen vor, bevorzugt waren Motive aus der Märchenwelt oder TV-Ereignissen. Kritik gab’s für den Eurorettungsschirm, die Ortsdurchfahrt als Jahrhundertbaustelle oder streikende Ärzte. Die gezeigten Alternativen: Kämpfelbachklinik, Altweibermühle, Narrenbaumschule oder ein Königreich Deutschland. Großes und kleines Prinzenpaar, Komitee, Garden, Hexen, Traditionsfiguren, Bonbonregen und jede Menge Blas- und Guggenmusik sorgten für gute Stimmung am Rand des Umzugs.