760_0900_75820_06_01_2013_115951.jpg
In der Region kommt es immer wieder zu Hochwasserereignissen. Dieses Bild stammt von 2013 und zeigt die Situation am Ellmendinger Arnbach.  Foto: privat 

Hochwassergefahr: In Neuenbürg Tiefgarage mit Dammbalken geschützt

Neuenbürg. Mit Mühlacker und Neuenbürg liegen zwei Städte des Enzkreises an der hochwassergefährdeten Enz. Während die Einsatzkräfte in Mühlacker noch Gewehr bei Fuß stehen, stellt sich die Lage am Oberlauf seit Donnerstag schon wieder entspannter dar. Clemens Knobelspies vom Stadtbauamt Neuenbürg schätzt, dass man mit einem Pegelstand von 2,09 Metern am Mittwochmittag den Höchstwert in dieser Woche bereits gesehen habe.

Am Donnerstag sei der Pegel wieder unter die relevante Marke von zwei Metern gefallen. Gleichwohl, so Knobelspies, habe man umgehend reagiert und die Tiefgarage in der tiefsten Lage von Neuenbürg mit Dammbalken geschützt. Alarmiert bleibe man aufgrund der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes bis zum Freitagmittag. Alles in allem sei man aber nicht beunruhigt, skizziert Knobelspies die Lage.

Nicht nur an der Enz schaut man mit Argusaugen auf die Pegelstände, auch anderswo weiß man ein Lied davon zu singen, was Gewässer anrichten können. Im Jahr 2013 waren in der Region zahlreiche Gewässer über die Ufer getreten, viele Keller liefen voll, Straßen waren unpassierbar. So etwa im Kelterner Ortsteil Ellmendingen. Hauptamtsleiterin Karla Arp ist aktuell allerdings nicht beunruhigt. Der Arnbach weise nur leicht erhöhte Pegelstände auf. Natürlich schaue man genau hin, aber, so Arp: „Toitoitoi, dass dieses Mal nichts passiert.“

Und auch an der Pfinz in Remchingen ist die Situation vergleichsweise entspannt. Bauamtsleiter Markus Becker berichtet, dass keine erhöhten Pegel registriert worden seien. Ein wichtiger Indikator sei auch, dass das Regenüberlaufbecken noch nicht in Aktion habe treten müssen.