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Viele Enzkreisgemeinden dürfen jetzt auf ein schnelleres Datennetz hoffen. Symbol foto: RioPatuca Images - stock.adobe.com 

Hoffnung aufs schnellere Datennetz im Enzkreis: Zweckverband Breitband weit vorne bei Förderung

Enzkreis. Nachdem das Land am 1. Februar Fördergeld in Höhe von rund 25 Millionen Euro für die Errichtung der innerörtlichen Glasfasernetze in den Gemeinden Birkenfeld, Ötisheim und Straubenhardt bewilligt hatte, konnte der Zweckverband Breitbandversorgung im Enzkreis dieser Tage weitere zwölf Förderbescheide in Empfang nehmen. Konkret gefördert wird der innerörtliche Ausbau der „weißen Flecken“ (Versorgung unter 30 Megabit pro Sekunde) einschließlich der Erstellung der Hausanschlüsse bis zur Hauswand in Eisingen, Friolzheim, Heimsheim, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Königsbach-Stein, Mönsheim, Neuhausen, Niefern-Öschelbronn, Wimsheim und Wurmberg.

Für das Datennetz in diesen zwölf Gemeinden erhält der Zweckverband vom Land insgesamt Zuwendungen in Höhe von knapp 60 Millionen Euro. Allein in dieser Übergaberunde erhielt der Zweckverband knapp 40 Prozent der landesweit bewilligten Fördermittel. Die Fördersummen des Landes entsprechen 40 Prozent der voraussichtlichen Ausbaukosten, 50 Prozent steuert der Bund bei und zehn Prozent sind von den Kommunen selbst zu tragen.

Zusammen mit den bereits erhaltenen Bundesmitteln wurden in den vergangenen eineinhalb Jahren Förderanträge des Zweckverbands mit einem Volumen von rund 254 Millionen Euro von Bund und Land bewilligt. Nachdem der Zweckverband ab 2016 zunächst eher kleinere Förderbeträge für Mitverlegungsmaßnahmen erhalten hatte, liegt er nach eigenen Angaben mittlerweile landesweit auf Platz vier der Förderbewilligungen.

Für den Ausbau in den Gemeinden Birkenfeld, Ötisheim und Straubenhardt wurde bereits die Netze BW beauftragt. Dort sollen die Arbeiten zeitnah beginnen. Es ist geplant, dabei möglichst viele Privat- und Gewerbekunden an das verbandseigene Netz anzuschließen.