
Knittlingen. Die Hinweise, dass am vergangenen Wochenende eine sogenannte Corona-Party in einer Knittlinger Gaststätte veranstaltet wurde, werden immer konkreter. Nachdem die PZ bereits am Dienstag von entsprechenden Ermittlungen der Polizei berichtet hat, gibt Pressesprecher Dirk Wagner nun weitere Details bekannt. So wurde seitens der Veranstalter offenbar im Vorfeld versucht, eine Genehmigung einzuholen. „Nach unserem Kenntnisstand hat man vorgehabt, das ganze als semi-religiöses Treffen anzumelden“, so Wagner. Seitens der zuständigen Behörden wurde die Zusammenkunft aber laut Wagner untersagt – dies scheint allerdings weder den Veranstalter noch die zahlreichen Gäste, die auf entsprechenden, online aufgetauchten Videos zu sehen sind, gestört zu haben.
„Wir werten nun sämtliches Material, das uns vorliegt, weiter aus“, sagt Polizeisprecher Wagner.
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