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Die Linie 719 steuert gestern Nachmittag ganz regulär die Haltestelle „Rathaus“ in Höfen an. Der Busverkehr Nordschwarzwald (BVN) will ab den Sommerferien teilweise Fahrten an Tagesrandlagen oder an Wochenenden streichen. Foto: Locher

Insolvenz bremst Fahrgäste des Busverkehrs im Kreis Calw teils aus

Kreis Calw. Betreiber des Busverkehrs im Nordschwarzwald BVN ist vorläufig insolvent. Zum Start der Schulferien Ende Juli werden auch Fahrten gestrichen.

Auf Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs im Kreis Calw – insbesondere auch im Oberen Enztal (siehe Begleittext „Buslinien des BVN“) – kommen ab den Sommerferien Ende Juli Änderungen zu. Grund dafür: Die Unternehmensgruppe Rexer, zu der unter anderem der Busverkehr Nordschwarzwald (BVN) gehört, hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt. Gestern wurde es vom Amtsgericht Tübingen angeordnet.

Der Betrieb werde seit der Antragstellung nahtlos weitergeführt, teilt der zuständige Insolvenzverwalter Pluta mit. Die Beförderung aller Fahrgäste der Rexer-Gruppe sei damit sichergestellt.

Jedoch wird es mit dem Start der Schulferien zu Einschränkungen bei den Fahrplänen kommen, teilt das Landratsamt Calw gestern mit. „Bis zu Beginn der Sommerferien bleiben die Fahrpläne im bisherigen, vollen Umfang bestehen. Die im weiteren Verlauf erforderlichen Fahrplanänderungen werden überwiegend nicht oder wenig genutzte Fahrten in den Tagesrandlagen und an den Wochenenden und damit nicht den Schülerverkehr betreffen“, sagt Andreas Knörle, zuständiger Dezernent für den ÖPNV im Landratsamt Calw. Betroffene Linien oder Fahrtzeiten nennt die Behörde nicht. Sobald nähere Informationen, insbesondere zu den konkreten Fahrplanänderungen, bekannt sind, werde die Kreisverwaltung diese entsprechend kommunizieren, heißt es.

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