Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw/Karlsruhe. Das Auf und Ab geht weiter: Erneut steigt die Zahl an Neuinfektionen mit Corona in der Region und wieder überschreitet die 7-Tage-Inzidenz in Pforzheim die 200-Grenze. Die Zahlen des Landesgesundheitsamts (LGA) lassen die Hoffnungen auf eine Erholung der Situation und baldige Lockerungen im Keim ersticken.
Mit 66 Neuinfektionen vermeldet das LGA für Pforzheim somit einen neuen Inzidenzwert von 207,2. Dies bedeutet einen Anstieg um knapp 20 Punkte im Vergleich zum Dienstag. Damit ist die Goldstadt nach dem Zollernalbkreis und Ulm, der Corona-Hotspot in Baden-Württemberg.
Etwas besser ist die Lage im Enzkreis. Hier wurden 60 Personen positiv auf Covid19 getestet, was zu einer aktuellen Inzidenz von 155,3 führt – sogar eine leichte Verbesserung zum Vortag.
Auch im Kreis Calw sinkt der Inzidenzwert weiterhin. Mit 39 nimmt jedoch hier ebenfalls die Zahl der Neuinfektionen im Kreis zu. Die dortige Inzidenz liegt derzeit bei 122,5.
Die Situation in den Kliniken
Im Helios Klinikum Pforzheim werden aktuell (Stand Mittwoch) 26 Patienten mit einer Coronavirusinfektion behandelt, sieben davon liegen auf der Intensivstation. Auf den Stationen des Siloah St. Trudpert Klinikum in der Goldstadt befinden sich
23 bestätigte Covid-19-Fälle, von denen sechs intensivmedizinisch betreut werden. Hinzukommen zehn Verdachtsfälle, von denen einer ebenfalls auf der Intensivstation liegt.
Das RKH Klinikum in Mühlacker hat derzeit 15 Corona-Patienten bei sich, sechs davon auf der Intensivstation.
In den Kliniken des Landkreises Calw sind derzeit 19 Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, in stationärer Behandlung. Das teilte das Landratsamt Calw am Mittwoch mit.
Karlsruhe bleibt stabil
Die Lage im Stadt- und Landkreis Karlsruhe bleibt weitestgehend stabil. Während man im Stadtgebiet bei einer Inzidenz von 103,5 steht, liegt dieser Wert im Landkreis bei 110,3 und damit weit unter den Werten in der PZ-Region.




