nach oben
Graffiti-Sprayer © Symbolbild: dpa
01.08.2017

Junge Übeltäter: Graffiti-Serien in Bilfingen und Königsbach aufgeklärt

Kämpfelbach-Bilfingen/Königsbach-Stein. Verschmierte Wände und Fenster in Kämpfelbach und Königsbach-Stein hatten vor einigen Wochen die Bürger genervt und die Polizei beschäftigt. Jetzt kann die Polizei einen Ermittlungserfolg verkünden. Insgesamt sieben Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren konnten als Verursacher der Graffitis ermittelt werden.

Der Jugendsachbearbeiter des Polizeipostens Königsbach-Stein konnte schon Anfang Juli 2017 zwei in Kämpfelbach-Bilfingen und Königsbach-Stein verübte Graffitiserien aufklären. Jetzt scheint das Ergebnis der Ermittlungen vorzuliegen. In Kämpfelbach-Bilfingen waren bereits im Juni vom Hausmeister der an der Friedenstraße gelegenen Grundschule diverse Sachbeschädigungen an der Fassade und an den Fenstern des Schulgebäudes gemeldet worden. Weitere Graffiti gleicher Art waren darüber hinaus im Ortsbereich von Kämpfelbach festzustellen. Im Zuge der intensiven Ermittlungsarbeit konnten ein zur Tatzeit 13-jähriges Kind sowie vier Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren ermittelt werden. Sie räumten die Sachbeschädigungen in vollem Umfang ein und versprachen Wiedergutmachung.

Parallel zu den Ermittlungen in Kämpfelbach-Bilfingen wurden zudem zwei Jugendliche aus Königsbach-Stein namentlich bekannt, die als Verursacher der dortigen Verunstaltungen in Betracht kommen. Die weiteren polizeilichen Maßnahmen erhärteten den Verdacht gegen zwei Beschuldigte im Alter von 15 und 16 Jahren, die idann ebenfalls ein umfangreiches Geständnis ablegten.

In Kämpfelbach-Bilfingen waren an drei unterschiedlichen Örtlichkeiten sowie in Königsbach an sieben Stellen mehrere Zeichen aufgesprüht worden, sodass insgesamt eine Fläche von etwa 80 Quadratmetern zur Wiederherstellung ansteht. Die geständigen Tatverdächtigen haben durchweg ihre Bereitschaft erklärt, die von ihnen verursachten Schäden im Rahmen eines Anti-Graffiti-Mobil-Einsatzes mit Zustimmung der Geschädigten eigenhändig zu beseitigen. Zivilrechtliche Schadensersatzansprüche in Höhe von mehreren tausend Euro können die jungen Menschen hierdurch vermeiden und Verantwortung für ihr Fehlverhalten übernehmen.