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Am Ufer des Neckar in Ludwigsburg entstand diese Szene mit den Schauspielstudenten Nils Malten und Claudia Lorentz (von links) und Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Alexander Bambach. Foto: Molnar
Am Ufer des Neckar in Ludwigsburg entstand diese Szene mit den Schauspielstudenten Nils Malten und Claudia Lorentz (von links) und Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Alexander Bambach. Foto: Molnar © Bächtold
20.03.2014

Junger Filmemacher aus der Region startet durch

Neuenbürg. Lieber chatten statt reden: Im Internet geht alles viel einfacher. Man kann sich die Sätze genau überlegen. Und auch mal etwas hinzuspinnen, um dem anderen zu imponieren. Genau so macht es der schüchterne Andi, der über Facebook eine Frau kennenlernt. Doch dann steht er ihr gegenüber, weiß nicht mehr was er sagen soll, kann sich nicht mehr ausloggen.

In Alexander Bambachs unterhaltsamen Kurzfilm „Gefangen im Blau“, der am Samstag als Vorfilm bei den Filmtagen im Schloss Neuenbürg gezeigt wird, prallen zwei Welten aufeinander: die Realität und virtuelle Scheinwelt. Blau steht dabei symbolisch für Facebook. „Dort kommuniziert man anders als im richtigen Leben“, sagt der ehemalige Schüler des Gymnasiums Neuenbürg, der 2009 einen Preis für seinen Spot „A Trip Through London“ bekam.

Die Filmtage finden vom 21. bis 23. März im Schloss Neuenbürg statt. Das Motto lautet „Zwischen den Welten“.

Am Freitag wird der Film „Die syrische Braut“ gezeigt, am Samstag „Tango Libre“ und am Sonntag „Welcome“. Filmbeginn ist jeweils 20 Uhr, am Sonntag bereits 19 Uhr. Der Kurzfilm „Gefangen im Blau“ ist am Samstag, 19 Uhr zu sehen. Alexander Bambach wird vor Ort sein und im Anschluss für Fragen bereitstehen.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.