Das Wetter ist in der Region derzeit wechselhaft - doch wann wird es endlich schön?
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Kälte, Schauer, Gewitter: Wann wird es endlich Sommer in Pforzheim und dem Enzkreis?

Pforzheim/Enzkreis. Kann man am Feiertag und Wochenende Freunde fürs Grillen einladen, oder macht das Wetter doch wieder einen Strich durch die Rechnung? Sollte man lieber mit einem gemütlichen Tag im warmen Zuhause planen, oder ärger man sich am Ende, weil, das Wetter doch besser ist als vorhergesagt? Zurzeit scheint die Wettervorhersage immer mal wieder von der Realität abzuweichen. Oder kommt einem das nur so vor? PZ-news hat mit dem Deutschen Wetterdienst gesprochen. 

An sich lasse sich das Wetter für einen größeren Bereich gut und genau vorhersagen, so Andreas Pfaffenzeller vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Wenn es um kleinere Bereiche, wie eine Stadt oder eine Gemeinde geht, sei das schwieriger - besonders bei Schauern und Gewittern. Diese könnten erst wenige Stunden vorab wirklich vorhergesagt werden, da man oft nicht wisse, wohin die Wolken wirklich ziehen. 

Nach meteorologischer Zeitrechnung fängt der Sommer jeweils am 1. Juni an, in der Astronomie (kalendarisch) beginnt er am 21. Juni, so der DWD. Davon ist in Pforzheim und der Region jedoch noch nichts zu spüren. Die durchschnittliche Temperatur im Mai liege in Pforzheim bei 14,3 Grad. Zum Vergleich: Der Mittelwert von 1991 bis 2020 liegt bei 13,6 Grad. Somit sei der diesjährige Mai ein wenig wärmer gewesen, so Pfaffenzeller. Dafür hat es jedoch häufiger geregnet, als in den vergangenen Maimonaten. Die Niederschlagsrate liege bei 109 mm, während es durchschnittlich 83 mm sind. 

Das Gefühl, es sei ein kalter und regnerischer Mai, ist also nur zur Hälfte bestätigt. Man habe sich durch "den Trend zur Erwärmung" an höhere Temperaturen gewöhnt, erklärt Pfaffenzeller. Das sei subjektiv. 

Und wann wird es nun endlich schön? In den nächsten fünf Tagen vorerst nicht, so der DWD. Diese seien gut vorherzusagen, bis zehn oder zwölf Tage spreche man nur von einem Trend, der angegeben wird. In der Region muss man sich auf wechselhafte Witterung mit Schauern und erneuten Gewittern einstellen. Das Thermometer klettert nicht über die 20-Grad-Marke.

"Sommerliche Wärme ist noch nicht in Sicht, dafür sind die Wachstumsbedingungen für Pflanzen günstig",

- sagt Pfaffenzeller

Doch nur weil sich der Sommer gefühlt verzögert, heißt das nicht, dass der Herbst und Winter wärmer werden. "Man kann aus der aktuellen Wetterlage keine Prognose für die anderen Jahreszeiten ableiten", so der Metereologe. Wir hätten derzeit eine typisches Wetter. 

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