Gärtnerei-Inhaber aus der Region wie Christof Hilligardt (von links) und Helmut Schäfer (Pforzheim) haben gestern im Lomersheimer Betrieb von Martin Rudolf (Zweiter von rechts) der CDU-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (Mitte) und dem CDU-Landtagskandidaten Philippe A. Singer (rechts) ihr Leid geklagt: Während Blumenfachgeschäfte wegen des verlängerten Lockdowns geschlossen bleiben müssen, steigen die Umsätze beim Blumenverkauf in den Supermärkten. Foto: Hepfer
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Kampf gegen Wettbewerbsverzerrung: Floristenverband macht gegen Supermärkte wegen Blumenverkauf mobil

Mühlacker-Lomersheim/Enzkreis. Normalerweise fällt am Valentinstag der Startschuss zur Frühjahrssaison, die für viele Gärtnereien und Blumenläden überlebenswichtig ist. Doch Corona macht den Floristen einen dicken Strich durch die Rechnung. Während Supermärkte, Discounter oder Tankstellen mit Blumen- und Pflanzenangeboten die Kunden locken, und ordentlich Umsatz machen, erzielen die im verlängerten Lockdown geschlossenen Fachgeschäfte mit ihrem Bestellservice lediglich Mindestumsätze.

Über diese Problematik und andere Themen haben am Freitag CDU-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und CDU-Landtagskandidat Philippe A. Singer bei einer Wahlkampf-Tour durch Mühlacker mit Betroffenen diskutiert.

„Es geht uns um Gerechtigkeit“, sagt Jens Hartmann von der gleichnamigen Wurmberger Gärtnerei beim Treffen im Lomersheimer Blumenhaus Rudolf.

„Wegen der aktuellen Ungleichbehandlung durch die Corona-Verordnungen sind ausgebildete Floristen und Fachbetriebe aufgrund der Schließungen nicht mehr handlungsfähig. Und den Supermärkten geht es besser denn je“, beklagt Hartmann.

Mehr über die aktuellen Probleme von Blumenfachgeschäften und Gärtnereien lesen Sie am Samstag, 13. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.