Joachim Eichhorn, Rektor Grund- und Werkrealschule, Elternbeirätin Andrea Fidtkau, Elternbeirätin Karin Erbacher, Realschulrektorin Sylvia Schleifer-Dürr, Bürgermeister Jürgen Kurz und Architekt Johannes Wolff (von links) beim symbolischen Spatenstich für den Neubau. Tilo Keller
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Kirnbachschulen in Niefern feiert Schulfest mit vorgezogenem Spatenstich
  • Claudia Keller

Die Kirnbachschulen in Niefern haben am Samstag zum Schulfest eingeladen. Mit dem bunten Mitmachangebot für Eltern, Verwandte und Freunde wurde auch das 20-jährige Bestehen des Realschulgebäudes gefeiert.

Realschulrektorin Sylvia Schleifer-Dürr und Grund- und Werkrealschulrektor Joachim Eichhorn begrüßten die zahlreichen Eröffnungsgäste, die sich auf dem Schulhof eingefunden hatten. „Sie werden vieles über das Gebäude erfahren“, machte Schleifer-Dürr auf die Schülerarbeiten zum Realschuljubiläum aufmerksam. Sie lenkte den Blick außerdem auf das Rasenfeld, das einen weiteren Grund zum Feiern biete, denn im Sommer soll hier ein ergänzender Neubau für die Werkrealschule begonnen werden.

Bürgermeister Jürgen Kurz betonte, dass die Gemeinde den Bereich der Bischwiese in den letzten 22 Jahren zu einem modernen Schul-, Kultur- und Sportzentrum der kurzen Wege entwickelt habe. Vor 20 Jahren sei der Grundstein für die Realschule gelegt worden. Kurz führte an, dass rund 260 Schüler die Werkrealschule und 440 Schüler die Realschule besuchen. „Beide Schulen haben sich gut entwickelt“, sagte Kurz. Das habe den Gemeinderat zu weiteren Planungen veranlasst. Er wies auf das Rasenfeld hin, wo ein rotweißes Absperrband die Maße des geplanten dreistöckigen Neubaus markierte.

Kurz nahm zusammen mit den Rektoren, Elternvertretern und dem Architekten Johannes Wolff von Plan Forward einen symbolischen Spatenstich vor. Der Rasen wurde allerdings wieder sorgfältig zurückgesteckt, da der tatsächliche Baggerbiss erst Anfang August vorgesehen ist. Kurz ist bis dahin allerdings nicht mehr im Amt.

In der Schule, der Kirnbachhalle sowie im Ameliussaal gab es für die Besucher viel Interessantes zu entdecken. Dazu gehörte unter anderem ein Film über den Neubau der Realschule, den eine Schülerprojektgruppe bei ihren Recherchen zur Geschichte der Kirnbachschule im Archiv gefunden hatte. Im Physiksaal leiteten Schüler die Gäste zu teilweise recht explosiven Experimenten an, wie die Brauserakete und ähnliches. In der Sani-AG zeigte der Schulsanitätsdienst mit Unterstützung des DRK Niefern-Öschelbronn, wie man mit Verletzten umgeht. Die Klasse 8c hatte ein Zimmer in eine „Gaming-Arena“ umgebaut. Verschiedene Konsolenspiele wurden per Beamer auf Leintücher projiziert, so dass man den Zweier- und Viererteams beim Spielen zusehen konnte. „Die Klasse hatte die Idee“, erklärte Fabian. Urkunden und Süßigkeiten gab es für die Gewinner.

In der Turnhalle waren die Besucher zu Bewegungsangeboten eingeladen. Dazu gehörte auch Tackle Ball, bei dem die Spieler in riesigen aufgeblasenen Bällen steckend, Fußball spielten. Ein Riesenspaß, denn Karambolagen endeten oftmals damit, dass die Kontrahenten mit den Füßen nach oben durch die Gegend kullerten.