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Beim Dienstjubiläum von Klaus Mack (Mitte) wurde hoch über der Stadt auf der Terrasse der Sommerbergbahn gefeiert. Mit dabei Vertreter der Stadtverwaltung wie Hauptamtsleiter Alexander Rabsteyn (rechts) oder Vertreter des Gemeinderats wie Jochen Borg (links).  Foto: Gabriele Meyer 

Klaus Mack seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst: Beim Jubiläum sagen manche schon leise Servus

Bad Wildbad. Zur Silberhochzeit mit dem öffentlichen Dienst gab es für Klaus Mack jede Menge Komplimente. Bad Wildbads Bürgermeister, zu dessen Jubiläums-Ehren von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung Bad Wildbad ein kleiner Empfang hoch über der Stadt auf der Terrasse der Sommerbergbahn ausgerichtet worden war, konnte sich aber noch über etwas anderes freuen – über die offene Zuneigung und deutliche Sympathie, die nicht allein dem Bürgermeister, sondern dem Menschen Klaus Mack galt. Ein bisschen Wehmut mischte sich allerdings in das ansonsten fröhliche Freiluft-Geschehen. „Wir sind so froh, dass wir Sie haben durften“, sprach Hauptamtsleiter Alexander Rabsteyn mit Blick auf die Bundestagskandidatur des Christdemokraten Mack bereits in der Bürgermeister-Vergangenheit.

Es wehte ein frischer Wind auf dem abendlichen Sommerberg, Kundige hatten sich vorsichtshalber dicke Jacken mitgebracht. Doch wenn es auch manchen fröstelte, der gelösten Stimmung tat das keinen Abbruch. Und so begann die Überreichung der unvermeidlichen Urkunde auch gleich mit einem Applaus.

Aufgefordert hatte dazu Bürgermeister-Stellvertreter und CDU-Stadtrat Jochen Borg, der nicht lange fackelte, sondern in seiner Rede sofort zur Sache kam: „Sie haben vieles so gut gemacht!“ Einen Spruch hatte er auch zur Hand: „Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt, der andere nimmt sie in die Hand und handelt – das passt zu Ihnen.“

Borg, der auch auf den beruflichen Werdegang im öffentlichen Dienst einging, bescheinigte Mack Elan, unermüdlichen Einsatz und Weitsicht gepaart mit Optimismus – so habe er vieles bewegen können. Jetzt bleibe nur noch, für die bisherige Zeit zu danken und zu wünschen, „dass alle deine Vorhaben und Wünsche in Erfüllung gehen. Wir glauben, dass es funktioniert.“

„Der Jochen hat eigentlich schon alles gesagt“, hielt sich Alexander Rabsteyn an die bewährte Regel, dass die Würze in der Kürze liegt und verwies nur kurz darauf, dass Mack von den 25 Jahren im öffentlichen Dienst 21 Jahre als Bürgermeister tätig war – zunächst in Enzklösterle, dann in Bad Wildbad.

Zusammen mit den Glückwünschen der Stadt-Mitarbeiter fanden dann drei Flaschen eines besonderen Rotweins – „Wir wissen, Sie trinken gerne einen Roten“ – den Weg zu Mack, der zusammen mit Ehefrau Michaela auf den Sommerberg gekommen war. Bei den beiden stehe die Silberhochzeit ja noch bevor, machte man dem Paar das nächste Ziel deutlich.

Zurück zu den Anfängen ging dann auch in diesem Zusammenhang Klaus Mack. Es sei bei der damaligen schlechten Stellensituation Zufall gewesen, dass er nach Enzklösterle gekommen sei – aber er habe im Schwarzwald nicht nur den Tourismus, sondern auch seine Frau kennengelernt: „Da bleibt man hängen.“ Und noch einen Eindruck von seinem ersten Zusammentreffen mit der Region gab Mack preis: „Wald, immerzu Wald.“ Als Wildbader Rathauschef habe er stets die Mitarbeiter als wichtigstes Kapital gesehen und „nach anfänglichen Diskussionen“ sei zwischen Verwaltung und Gemeinderat ein Vertrauensverhältnis entstanden, das immer funktioniert habe. Bürgermeister sei er mit Leib und Seele, und eine Erkenntnis sei ihm dabei wichtig: „Viele Dinge regelt man nicht am Schreibtisch, da muss man raus zu den Bürgerinnen und Bürgern.“