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Ein wichtiger Unterschied: Das Landesgesundheitsamt, das für die Inzidenz maßgeblich ist, zählt nur Infektionen, die durch PCR-Tests bestätigt wurden. Beim Enzkreis fließen auch positive Schnelltests mit ein und werden später angepasst. Symbol foto: jd-photodesign - stock.adobe.com 

Knifflige Rechnung mit Inzidenzwerten in Pforzheim und dem Enzkreis - woher kommen die Unschärfen bei den Zahlen?

Enzkreis/Pforzheim/Stuttgart. Wenn politische Entscheidungen, die den Alltag jedes Einzelnen betreffen, von Corona-Inzidenzen abhängen, dann schauen alle ganz genau hin. Der heiß diskutierte Wert, der die Neuinfektionen von sieben Tagen auf 100 000 Einwohner herunterrechnet, um die Zahlen vergleichbar zu machen, ist manchmal aber nicht eindeutig. Das war ausgerechnet auch am Montag so, als der Enzkreis gerade weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen verordnet hat, weil man fünf Tage in Folge unter 50 lag.

Das Landesgesundheitsamt (LGA) nannte zwar tatsächlich eine Inzidenz von 39,1 – sagte aber zugleich, zwölf Fälle würden überprüft. Bereinigungen und Korrekturen werden

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