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Der DB-Bevollmächtigte Sven Hantel (rechts) stellt sich den Medien. Foto: Türschmann
Der DB-Bevollmächtigte Sven Hantel (rechts) stellt sich den Medien. Foto: Türschmann
15.08.2017

Kommt eine Notlösung auf Kosten der Bahnfahrer?

Möglicherweise führt die Streckensperrung bei Rastatt auch zu Einschränkungen im Personenverkehr der Bahn auf anderen Strecken im Land. Wie Sven Hantel, Konzernbevollmächtigter der Bahn, gestern in einer Pressekonferenz in Karlsruhe erläuterte, prüfe man derzeit zahlreiche Ausweichrouten für den Güterverkehr.

Weil aber andere Strecken derzeit vom Personenverkehr intensiv genutzt werden, müsse man diese im Einzelfall einschränken. Gespräche mit dem Verkehrsministerium hätten bereits stattgefunden, so Hantel. Konkret betreffe das die Bahnlinien zwischen Plochingen und Tübingen und die Hochrheinbahn von Basel nach Konstanz. Außerdem prüfe man, ob die Baustelle und Sperrung an der Gäubahn (Stuttgart-Singen) vorzeitig beendet werden kann. Fest steht: Den geplanten Termin zur Freigabe der Rheintalbahn am 26. August wird die Bahn nicht einhalten können. Bis zu 170 Güterzüge pro Tag müsse man versuchen, umzuleiten.