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Treffen sich im Landratsamt zum Gespräch: Günter Bächle (CDU Enzkreis), Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch und Dezernentin Sibylle Schüssler, Landrat Bastian Rosenau, Hans Vester (SPD Enzkreis), Jürgen Kurz (Freie Wähler Enzkreis), Lorenz Hornung (Fridays for Future), Uwe Hück (SPD Pforzheim), Christoph Wichardt (AfD Enzkreis), Jonathan Rapps (Fridays for Future), Andreas Kubisch (FDP/FW/UB/LED Pforzheim), Marianne Engeser (CDU Pforzheim), der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz und Joachim Wildenmann (Grüne Enzkreis, von links).  Foto: Meyer 

Kommunalpolitik will sich enger mit Fridays for Future vernetzen

Enzkreis/Pforzheim. Die Spitzen von Stadt- und Kreisverwaltung sowie der Fraktionen aus Kreis- und Gemeinderat haben sich am Montag mit den Klima-Aktivisten Lorenz Hornung und Jonathan Rapps der Bewegung Fridays for Future, auseinandergesetzt. Das Treffen infolge des Forderungskatalogs, den die Bewegung vergangenes Jahr an die Verwaltungen gerichtet hatte, fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In einem anschließenden Pressegespräch präsentierten die Teilnehmer erste Ergebnisse.

Mobilität: Eine Idee sei aufgekommen: ein Treffen mit Vertretern von Fridays for Future und dem Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE). „Mobilität muss sich weiterentwickeln“, so Landrat Bastian Rosenau. Der Status quo sei nicht ausreichend. Ziel der Aktivisten ist unter anderem ein kostenloser ÖPNV an einem Tag pro Woche.

Zusammenarbeit: Für Hornung sind die Ziele indessen klar: eine klimaneutrale Gesellschaft, ökologische Aspekte sollen vor allen anderen berücksichtigt werden. „Klimaschutz muss Priorität haben“, forderte Rapps. Es sei ein erstes Austauschtreffen gewesen, bei dem längst nicht alle Punkte hätten besprochen werden können, so Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch. Eine weitere Zusammenarbeit soll folgen. So werde man laut Rosenau prüfen, ob eine Kooperation in einer Art Beirat oder Projektgruppe mit Friday for Future möglich sei. So sollen die Klima-Aktivisten, zu deren Kern zehn Organisatoren in der Region gehören, bei relevanten Themen gehört werden.

Mehr über die Ergebnisse des Treffen lesen Sie am Dienstag, 11. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.