
- Nico Roller
Straubenhardt. Die meisten Tagesordnungspunkte waren bereits abgearbeitet, die Sitzung des Gemeinderats dem Ende nahe. Doch vorher wollte der Straubenhardter Bürgermeister Helge Viehweg noch etwas loswerden, das ihn sichtlich zu verärgern schien. Es ging um den Windpark, der seit einigen Jahren im Wald steht. Genauer gesagt, um die sogenannten „Ersatzgeldzahlungen“, die das Land für „nicht-kompensierbare Eingriffe“ an den Naturschutzfonds Baden-Württemberg leisten soll. Konkret handelt es sich laut Viehweg um eine Summe von rund 730 000 Euro, die aus seiner Sicht in Kompensationsmaßnahmen vor Ort in Straubenhardt hätten fließen sollen. Wenngleich es rechtlich keine Verpflichtung dazu gibt, hat man sich darauf laut Viehweg bei einem gemeinsamen Termin verständigt.
Doch daraus wird dem Vernehmen nach wohl nichts, zumindest nicht in dem Umfang, den man sich in Straubenhardt
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