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Der weiteren Planung des Turmes in Oberlengenhardt steht nun kaum noch etwas im Wege. Foto: PZ-Archiv
Der weiteren Planung des Turmes in Oberlengenhardt steht nun kaum noch etwas im Wege. Foto: PZ-Archiv
10.10.2018

Kritiker erleiden Niederlage: Schömberger Aussichtsturm nimmt nächste Hürde

Schömberg/Calw. Die Kommunalaufsicht bestätigt die Linie der Schömberger Verwaltung. Die Behörde stellt fest: Das Bürgerbegehren gegen den Turm ist unzulässig.

Die Entscheidung zum Turm-Projekt in Oberlengenhardt ist gefallen: Die Kommunalaufsicht des Calwer Landratsamtes hat den Widerspruch der Turm-Gegner abgelehnt, der Beschluss ging den Beteiligten gestern zu. Damit gilt die Entscheidung des Schömberger Gemeinderats vom vergangenen Juli, das Bürgerbegehren gegen das Vorhaben abzulehnen.

„Ich bin froh, dass eine Entscheidung gefallen ist. Es ist gut, dass die Kommunalaufsicht unsere Einschätzung bestätigt hat“, so Bürgermeister Matthias Leyn auf PZ-Anfrage. Peter Burkhardt, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens, sagte gestern Abend: „Wir sind nicht maßlos enttäuscht. Damit musste man rechnen.“ In zwei persönlichen Gesprächen mit der Kommunalaufsicht in Calw sei man sehr fair behandelt worden, so der ehemalige Schömberger Gemeinderat. Wie es nun weiterginge, müssten die Turmkritiker erst in den kommenden Tagen besprechen. Schließlich habe man erst eine fünfseitige Begründung der Behörde erhalten, die man ordentlich durcharbeiten wolle. Ob Burkhardt und seine Mitstreiter nun vor dem Verwaltungsgericht Karlsruher weiter für ihr Anliegen streiten werden, ließ der Schömberger gestern ebenfalls offen. Vier Wochen seien dafür noch Zeit.

Wie berichtet, war die Schömberger Verwaltung aus verschiedenen Gründen zu dem Schluss gekommen, dass das Bürgerbegehren gegen den Turm unzulässig sei.

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Isis
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