Enzkreis. Die Landtagswahl rückt immer näher. Am 8. März entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die neue Zusammensetzung des baden-württembergischen Parlaments. Mit großer Spannung darf dabei auch auf den Wahlkreis Enz geblickt werden, dem – abgesehen von Birkenfeld, Engelsbrand, Ispringen und Kieselbronn – sämtliche Enzkreis-Gemeinden angehören. Die spannenden Fragen: Wer schafft den direkten Einzug in den Landtag? Ein bekanntes Gesicht – oder vielleicht doch ein Neuling? Und welche Auswirkungen hat das neue Wahlrecht?
Erstmals können die Wählerinnen und Wähler bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg zwei Stimmen vergeben, bislang hatte jeder Wahlberechtige nur eine. Hinzu kommt, dass am 8. März erstmals auch 16- und 17-Jährige wählen dürfen.


Landtagswahl 2026: Kandidaten aus dem Enzkreis im Kreiswahlausschuss bestätigt
Gleich zwei Personen von der Liste der Bewerberinnen und Bewerber im Wahlkreis Enz können auf mehrjährige Landtagserfahrung zurückblicken: Stefanie Seemann (Grüne) aus Mühlacker gehört dem Gremium seit 2016 an – ebenso wie Erik Schweickert (FDP) aus Niefern-Öschelbronn. Nach einer längeren Durststrecke strebt die CDU in Person von Nico Gunzelmann aus Wiernsheim wieder den Einzug ins Landesparlament an. Zuletzt waren die hiesigen Christdemokraten mit Viktoria Schmid von 2011 bis 2016 in Stuttgart vertreten.
Noch länger ist es her, dass die SPD einen Vertreter in die Landeshauptstadt entsenden durfte: Thomas Knapp gehörte dem Landtag von 2001 bis 2011 an. Für die Sozialdemokraten tritt 2026 erneut der in Mühlacker lebende Michael Hofsäß an. Die AfD dagegen ist aktuell mit einem Mann aus dem Enzkreis in Stuttgart vertreten. Bernd Gögel gehört dem Landtag seit 2016 an, tritt nun aber nicht mehr an. An seiner Stelle möchte der Knittlinger Alexander Steblau den Sprung in den Landtag schaffen.


Der Enzkreis wählt: Großes Podium zur Landtagswahl im PZ-Forum
Wie seit vielen Jahren üblich, sind alle fünf Kandidierenden der im zu wählenden Parlament vertretenen Parteien eingeladen zur Podiumsveranstaltung der „Pforzheimer Zeitung“, einem Wahlforum vor der Landtagswahl. Das Format findet statt am Donnerstag, 12. Februar, im PZ-Forum der „Pforzheimer Zeitung“ an der Ecke Luisenstraße/Poststraße. Moderiert wird die Veranstaltung, die um 19 Uhr beginnt, von Politik-Redakteur Sven Bernhagen und Christoph Stäbler, Leiter des Regionalressorts. TV-BW überträgt die Veranstaltung als Live-stream, Zuschauerinnen und Zuschauer können in Echtzeit Fragen an die Bewerberin und die Bewerber stellen.
Mit dabei sein bei der Veranstaltung im Februar im PZ-Forum können auch die Leserinnen und Leser der PZ. Es stehen knapp 200 Sitzplätze zur Verfügung – selbstverständlich kostenlos. Damit die Plätze nicht zur Neige gehen, bittet die PZ um eine kurze Anmeldung per E-Mail an verlag@pz-news.de.

