Gut gelaunt sind die Besucher Jasmin, Sylvia und Martin Randi sowie Claudia Dahms und Caroline Mantei (von links). Foto: Prokoph
Über den guten Besuch beim Tag der offenen Türe am Samstag freuen sich von der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker die Mitarbeiter Elke Bauernfeind, Katrin Saalbach und Christian Hönekop (von links). Nur für das Foto wurde die Maske kurz abgenommen. Foto: Prokoph
Region
Lebenshilfe in neuen Räumen: Blick hinter die Kulissen am neuen Standort in Vaihinger Innenstadt
  • Ilona Prokoph

Vaihingen. „Wir sind super zufrieden“, resümierte die Öffentlichkeitsbeauftragte des Vereins Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, Elke Bauernfeind, am vergangenen Samstag schon um die Mittagszeit das große Besucherinteresse beim Tag der offenen Türe. Denn im März waren die Mitarbeiter vom Vaihinger Spitalhof in das neue Lebenshilfedomizil in den Räumen einer ehemaligen Schreinerei in die Grezgasse 1 gezogen. Dort präsentierten Elke Bauernfeind als Projektmitarbeiterin „Inklusion leicht gemacht“, Katrin Saalbach vom neuen Büro „Leichte Sprache“, der Inklusionsbotschafter Christian Hönekop mit Sybill von Berg (Leiterin offene Hilfen), Viola Beck (Projektinklusion) sowie Sebastian Ciba als Ansprechpartner für offene Hilfen die frisch renovierten Räumlichkeiten in der Innenstadt.

Dabei gaben sie einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Als Clown sorgte Wolfgang Guhlich für eine fröhliche Stimmung und draußen unterhielt die Walheimer Sängerin und Gitarristin Jana Abbt mit ansprechenden Liedern.

„Das Angebot der Lebenshilfe soll offener als bisher werden“, erklärte Elke Bauernfeind im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“. Dazu gehören nun auch Kooperationen mit Vereinen, Firmen und Institutionen, um neue inklusive Freizeitangebote, wie Fußballspiele, Tanzen und Reisen durchzuführen. Dazu wurde ein neues Logo mit bunten Flecken kreiert, die für die Individualität jedes einzelnen stünden. „Ich wünsche mir, dass unser neues Logo weltweit die gleiche Bekanntheit erhält, wie das Rollstuhlsymbol, um den Inklusionsgedanken nach außen sichtbar zu machen“, sagte Bauernfeind. Denn nur so gerate der Inklusionsgedanke ins Bewusstsein der Menschen und könnte dazu führen, dass die Welt offener und toleranter werde, hoffte sie.

„Corona hat uns die Zeit gegeben, unser Projekt Inklusion weiterzuentwickeln und das Logo zu schaffen“, sagt Bauernfeind. Nach dem Bundesteilhabegesetz müssten nun sogar bestehende Texte in einfache Sprache übersetzt werden, weiß Bauernfeind. Deshalb wurde bei der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker das neue Projekt „Leichte Sprache“ geschaffen. „Unseren Verein Lebenshilfe kann man für die Übersetzung bestehender Texte buchen“, teilte Bauernfeind mit.