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Bis hierhin und nicht weiter: Nur eine von vielen herausfordernden Situationen, denen sich Menschen wie Cordula Roller tagtäglich stellen. Mit Corona kamen weitere Probleme hinzu.  Foto: Landratsamt Enzkreis 

„Man fühlt sich, als würde man ersticken“: Darum leiden Menschen der Risikogruppe in der Region noch immer unter Corona

Ispringen/Enzkreis. Besonders bei schönem Wetter zieht es die Menschen ins Freie und nachdem sich die ersten Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus etabliert haben, erscheint das Straßenbild in den Kommunen schon fast wie zu Prä-Pandemie-Zeiten. Doch gibt es eine Bevölkerungsgruppe, die nach wie vor isoliert leben muss. Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, an chronischen Erkrankungen leiden und damit zur Risikogruppe zählen. Das sind jene, bei denen Mediziner statistisch von einem schweren Verlauf im Falle einer Infektion mit Covid-19 ausgehen. Das führt dazu, dass sich diese Betroffenen noch vorsichtiger verhalten müssen, als es ohnehin empfehlenswert ist.

Einer dieser Menschen ist Cordula Roller. Die 53-Jährige sitzt im Rollstuhl und kann wegen eines Lip- und Lymphödems nur kurze Strecken zu Fuß zurücklegen. Was in der Gemeine

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