
Pforzheim/Enzkreis. Die Liste der Vorwürfe gegen das Landesmedienzentrum (LMZ) mit Sitz in Karlsruhe hat es in sich. Die Prüfer des Landesrechnungshofs stellten im Juli massive Unregelmäßigkeiten fest. Im Kreuzfeuer der Kritik: Teure Ausstattungsgegenstände und Dekoartikel, die großzügige Bezuschussung von Ausflügen ohne erkennbaren dienstlichen Zweck und nicht zuletzt Spekulationen mit einer Kryptowährung, die so riskant waren, dass vom eigentlichen Wert in Höhe von etwa 33.000 Euro eigentlich kaum mehr etwas übrig ist. Das Problem: Durch die Verschwendungsaffäre am LMZ geraten nun auch die insgesamt 38 Stadt- und Kreismedienzentren im Land unter Druck – unverschuldet.
Das CDU-geführte Kultusministerium hat mittlerweile klar gemacht, die Medienbildung neu strukturieren zu wollen.
Eigentlich hatte der Landesrechnungshof das Landesmedienzentrum mit Blick auf dessen Organisation genauer unter die Lupe genommen. Neben der
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