
Medikamente von zweifelhafter Qualität: Zoll und Regierungspräsidium Karlsruhe im Kampf gegen gefährliche Arzneimittel.
Karlsruhe. Karlsruhe/Enzkreis/Kreis Calw/Pforzheim. Eine junge Frau kommt in das Zollamt an der Karlsruher Pfannkuchstraße. Sie habe seitens der Post einen Vermerk bekommen, dass sie ihr Paket hier abholen solle. Die beiden Zollbeamten hinter dem Tresen stellen ein paar kurze Fragen, etwa nach einer Rechnung, dann wird das Paket aus dem Lager geholt. Die Sendung muss die Frau selbst öffnen – das Postgeheimnis gilt auch hier –, ehe die Zöllner einen Blick auf den Inhalt werfen. So passiert es täglich hundertfach in den 57 Zollämtern in Baden-Württemberg.
Was dabei ebenfalls eine Handvoll Mal passiert: Auf dem Paket prangt ein Sticker; „Arzneimittelrecht“ steht dort geschrieben. Ein Hinweis zum
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