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Die Industriestraße war während des Einsatzes gesperrt.  Foto: Lutz 

Mehr als eine Million Euro Schaden nach Brand bei Unternehmen in Mühlacker

Mühlacker. Ein Brand in einem metallverarbeitenden Unternehmen in der Mühlacker Industriestraße hat am Dienstagmittag zu einem Großeinsatz der Einsatzkräfte geführt. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Druckguss-Maschine in Vollbrand, zudem drohten die Flammen das Dach der Halle in Mitleidenschaft zu ziehen. Wie Einsatzleiter Matthias Donath erklärt, wurden die Flammen mithilfe eines speziellen Pulvers erstickt; die Feuerwehrleute hatten die Situation schnell unter Kontrolle.

„Da wir nicht genau wussten, was uns erwartet, wurde Gesamtalarm ausgelöst“, so Donath. Folglich waren sämtliche Abteilungen der Stadt alarmiert, auch Kreisbrandmeister Carsten Sorg war an den Einsatzort geeilt. Um eine mögliche Einsturzgefahr auszuschließen, wurde das Blechdach der Halle von der Drehleiter aus untersucht. Danach konnte Entwarnung gegeben werden.

Schaden ist immens

Einer Mitteilung der Polizei von Mittwoch zufolge entstand ein Schaden von mehr als einer Million Euro. Demnach wurde der Brand durch einen technischen Defekt an einer Maschine ausgelöst. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte, dass der Brand auf weitere Gebäudeteile und Maschinen übergreifen konnte. Zwei Mitarbeiter wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht.

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Die Einsatzkräfte rückten den Flammen mit Pulver zu Leibe. Foto: Lutz

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 16. September, in der „Pforzheimer Zeitung - Region Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

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Maximilian Lutz

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